Der Verband

Dem Handball-Verband Niedersachsen gehören aktuell 12 Regionalverbände und der Bremer Handballverband als Gliederungen an. Mit aktuell etwa 92 000 Aktiven in 3 900 Mannschaften zählt der HVN zu den fünf größten der 22 Landesverbände im Deutschen Handballbund.

Neben der Sicherstellung des Spielbetriebes sieht der Verband die Schwerpunkte seiner Arbeit in der Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter, der Leistungsförderung und der allgemeinen Jugendarbeit.

2010

„Petrus ist wahrlich keine Handballfrau“ überschreibt die Verbandszeitschrift HiN 1/2010 einen Artikel zum 2. HANDBALL-WELLNESS-TAG in Hannover-Garbsen. Wie bereits im letzten Jahr ist auch diesmal das Wetter nicht auf der Seite der niedersächsischen Handballfrauen. Erneut verhindern Neuschnee und eisige Kälte die Anreise einiger Teilnehmerinnen und Aussteller. Trotzdem kann das Team des Frauenbeirats um Christiane Berg rund 80 Teilnehmerinnen in den Garbsener Sporthallen begrüßen.

Das Jahr 2010 wird zum "Jahr des Mädchenhandballs" im Handballverband Niedersachsen ausgerufen. Eines der Projekte in diesem Rahmen startet in der Verbandszeitschrift "Handball in Niedersachsen". In jeder Ausgabe der HiN werden Handballerinnen porträtiert. Neben Bundesligaspielerinnen oder Auswahlathletinnen sollen auch Handballerinnen zu Wort kommen, die nicht im Leistungsbereich zu treffen sind.

5080 Handballmannschaften nehmen in dieser Saison 2009/2010 am Spielbetrieb im Gebiet des HVN teil – exakt jene Zahl, die auch in der Saison 2006/2007 im HVN zu Buche stand. Immerhin: Die Zahl liegt noch über der 5000er-Grenze. Doch erneut muss der HVN einen Mannschaftsschwund hinnehmen: 65 Teams fehlen im Vergleich zur Vorsaison.

Bereits zum sechsten Mal lädt Vizepräsidentin Gaby Wach (Sickte) sämtliche HVN-Referentinnen und Referenten zum Jahrestreffen am 19. und 20. Februar in das ver.di-Bildungszentrum in Walsrode ein. Schwerpunkt-Thema dieses Mal sind "Körpertäuschungen".

Die Mädchen des Handball-Verbandes Niedersachsen verpassen denkbar knapp ihr selbst gestecktes Ziel, die Endrunde des Länderpokals zu erreichen. Mit einer Niederlage und zwei Siegen beenden die HVN-Auswahlspielerinnen des Optimierungskaders (Jahrgang 1994/1995) am 10. Januar in Mannheim die Vorrunde zum Länderpokal mit dem zweiten Platz und verpassten damit knapp den Einzug in die Finalrunde. 

Mit 2:4 Punkte verpassen auch die HVN-Jungs (Jahrgang 1993/94) in Berlin die Endrunde im Länderpokal. Mit nur einem Sieg gegen Thüringen (46:13) und zwei Niederlagen gegen Württemberg (24:30) und Berlin (32:36) verspielt die HVN-Auswahl ihre Chancen. 

Das gemeinsam vom Sparkassenverband, LBS-Nord und der VGH Versicherungsgruppe und dem HVN initiierte Projekt „EM mit Grundschulmannschaften“ übertrifft alle Erwartungen. Ziel der Vertragspartner ist es, den Grundschulen im Verbandsgebiet Angebote zur Attraktivitätssteigerung des Sportunterrichtes zu unterbreiten und dabei die Sportart Handball zu empfehlen. Neben Handball nehmen Vielseitigkeitsstationen einen breiten Raum ein. Hier gilt es, sich die notwendigen Punkte im Hinblick auf Geschicklichkeit, Ausdauer und Teamfähigkeit zu erkämpfen. Mehr als 30 Veranstaltungen sind in Niedersachsen geplant.

Der Jugendtag des HVN in Hannover wählt Kathrin Röhlke (Handorf) zur neuen Vizepräsidentin Jugend. Sie löst damit Achim Haupt (Velpke) ab, der nicht mehr für das Amt kandidiert. Die Redakteurin bekleidete dieses Amt bereits von 2002 bis 2007. 

Die Leibnitz Universität Hannover und der HVN gehen gemeinsame Wege. Professor Detlef Kuhlmann (Institut für Sportwissenschaften) und HVN - Präsident Wolfgang Ullrich unterzeichnen in Hannover einen Vertrag, der die Zusammenarbeit der Partner langfristig regeln soll.

Klaus-Dieter ("Pitti") Petersen wird zusätzlicher Landestrainer beim HVN. Der 41 -jährige A- Lizenzinhaber und 340-fache Nationalspieler rückt an die Seite Thomas Englers. "Ich freue mich, in meiner Heimatstadt als Trainer tätig werden zu dürfen und mithelfen zu können, den größten Landesverband im DHB weiterzuentwickeln", sagt Petersen.

Der Handballverband Niedersachsen und der Kreissportbund Cloppenburg beschließen eine Kooperationsvereinbarung zur Nutzung der Sportschule Lastrup. Die schon bisher sehr gute Zusammenarbeit soll noch weiter intensiviert werden.

Die Delegierten des HVN-Verbandstages in Hannover bestätigen einstimmig die bisherigen Mitglieder des Präsidiums in ihren Ämtern. Wolfgang Ullrich (Duingen) als Präsident und die Vizepräsidenten Gabriele Wach (Sickte) für Bildung und Entwicklung, Thomas Rössing-Schmalbach (Duderstadt) für Recht, Wolfgang Gremmel (Söhlde) als Vizepräsident Finanzen, und Otto Daseking (Bad Nenndorf) für Spieltechnik. Kathrin Röhlke (Handorf) hatten die Delegierten des Jugendtages bereits Ende Februar in das Präsidium des HVN entsandt. Komplettiert wird das HVN-Präsidium durch den Geschäftsführer Gerald Glöde (Hannover).

Vorsitzender des Ehrenrats, in dem Walter Kreienmeyer (Neustadt) und Dieter Lindenberg (Drebber) mitarbeiten, ist Herbert Bock (Suthfeld), die Vorsitzende des Frauenbeirats bleibt Christiane Berg. Dem Verbandssportgericht sitzt Werner Beie (Belm) vor, dem Verbandsgericht Hans-Peter Isensee (Irxleben).

Die vom Präsidium vorgelegte Modifizierung der Satzung findet die mehrheitliche Zustimmung der Delegierten. Betroffen von den Änderungen ist vor allem das Ressort Jugend. Vize-Präsidentin Kathrin Röhlke stehen demnach zukünftig neben dem Referenten für Beach-Handball drei noch zu berufene Leiter von Arbeitskreisen zur Verfügung, die in den Bereichen Leistungsförderung, Schulsport und Allgemeine Jugendarbeit wirken. Verantwortlich ist die Vize-Präsidentin genauso für das Wirken der Jugendsprecher. Im Jugendausschuss arbeiten des Weiteren der Jugendspielwart und der Referent für Kinder- und Jugendhandball mit, die nun allerdings dem Ressort Ausbildung und Entwicklung, der künftigen „Ideenschmiede des Verbandes“, angegliedert sind.

Weitere Änderungen beschließen die Delegierten in Bezug auf die Zusammensetzung des Jugendtages: Künftig beträgt die Zahl der Delegierten dort nur noch 40 statt wie bisher 80. Ebenfalls reduziert wurden die Kammern des Verbandssportgerichtes von zwei auf eine.

Dank eines 29:22-Sieges (Hinspiel 23:22) bei der TSG Münster zieht die männliche B-Jugend der TSV Burgdorf ins Final Four-Turnier um die Deutsche Meisterschaft in Baunatal ein. Dort verlieren sie das Halbfinale gegen den späteren Deutschen Meister SG Spandau/Füchse Berlin mit 25:31; gewinnen aber das Spiel um den dritten Platz gegen den SC Magdeburg mit 31:30.

In einer Auflage von 10.000 Stück lässt der HVN ein Mini - Comic drucken. Titel: "Wir spielen Handball!" "Logo, was sonst?" Das Heftchen soll Werbung für den Handballsport machen und kann für 1,50 € über die HVN-Geschäftsstelle bestellt werden.

Der Beachhandball-Boom ist ungebrochen! Die drei großen HVN-Turniere in Cuxhaven für Kinder, Jugendliche, Damen und Herren sind restlos ausgebucht. Die Nachfrage ist so groß, dass es zum ersten Mal Wartelisten gibt.Für " Beachhandball - Papst" und Breitensportreferenten Armin Morawe sind es die letzten Turniere als Verantwortlicher. Aus Altersgründen wird er die Leitung im nächsten Jahr an Olaf Denecke abgeben.

Mit einer riesengroßen kämpferische Leistung schaffen die Handballerinnen der SGH Rosengarten einen 29:27 - Sieg gegen TV Nellingen und damit den Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Das große Finale der "EM mit Grundschulmannschaften“ findet in Barsinghausen statt. In den 35 Vorrundenturnieren haben sich 16 Grundschuldenmannschaften aus den Regionen des HVN für das Finale beim TSV Barsinghausen qualifiziert. In vier Gruppen kämpfen die Handball - Minis in den Kinderhandballdisziplinen "4 + 1" und "Zweimal Drei gegen Drei" um Punkte. Als Kontrast zu den Hallen-Varianten müssen die Teams auch draußen auf Sand beim Beachhandball ihr Können unter Beweis stellen. Zwischen den Spieleinheiten stehen außerdem noch Vielseitigkeits- und Koordinationsaufgaben auf dem Programm.

38 Mannschaften reisen nach Hude und nehmen an der Handball-Olympiade des HVN teil. Neben Kleinfeld-Handball auf Rasen werden die Kids auch in der Spielform "Zweimal Drei gegen Drei" und beim Beachhandball gefordert.

Zum mittlerweile 11. Mal findet das Hildesheimer Trainerseminar statt. Und wieder können Volker Uecker (HVN) und Gerald Oberbeck (Eintracht Hildesheim) mehr als 100 B- und C-Trainer und -Trainerinnen zu der dreitägigen Veranstaltung in Hildesheim begrüßen.

Mehr als 6000 Grundschülerinnen erleben einen tollen Handballvormittag! Sie tummeln sich am 1. Oktober niedersachsenweit zum ersten Tag des Mädchenhandballs unter dem Motto "Wir spielen Handball!! - Alle Mädchen machen mit!" in den Grundschulen. 87 Schulen beteiligen sich mit kooperierenden Handballvereinen.

Die Internatsförderung niedersächsischer Handballtalente macht sich bemerkbar: die Mädchen der HVN - Trainerinnen Sabine Janßen und Petra Brunet belegt in der Endabrechnung trotz einer Niederlage Rang 1 in der Wertung des HVN-Pokalturniers in Springe.

Bereits zum vierten Mal schickt der HVN in diesem Jahr zwei niedersächsische Handballer nach Südafrika. Jetzt fliegen Linda Wein (Hannover) und Jürgen Warnholz (Hollenstedt) für 14 Tage nach Südafrika, um an den drei Standorten Mt. Ayliff (Alfred NZO District), Grahamstown (Cacadu District) und Port Elizabeth (Nelson Mandela Metro District) Handball zu lehren. Das Handball - Experten - Austauschprogramm basiert auf einem Partnerschafts-Abkommen, dass das Land Niedersachsen in den 90er-Jahren mit der Provinz Eastern Cape in Südafrika abgeschlossen hat. Dieses Abkommen sieht eine Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen vor, unter anderem in dem Bereich Sport. Der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) entsendet seit 2007 in enger Zusammenarbeit mit dem Landes SportBund Niedersachsen (LSB), dem niedersächsischen Vertreter im Eastern Cape, Yorck Wurms, sowie dem Deutschen Olympischen SportBund (DOSB) einmal jährlich Handball Experten in das Eastern Cape, um den dortigen Handballsport zu fördern. Vorrangiges Ziel war es in diesem Jahr, Trainer auszubilden.

2011

Gleich zu Beginn des Jahres, am Wochenende des 22. und 23. Januar 2011, findet in Celle ein Qualifikationsturnier um den Deutschen Länderpokal für weibliche und männliche Jugendauswahlmannschaften statt. Gespielt wird in zwei Hallen. Örtliche Ausrichter sind TuS Oldau-Ovelgönne und SV Garßen Celle. Die erste Ausgabe der Verbandszeitschrift "Handball in Niedersachsen" (HiN 1/2011) erscheint als Sonderheft zum Turnier. Tatsächlich schafft die Mädchenauswahl (Jahrgang 1995) des HVN den Sprung zum Finalturnier Anfang April in Rotenburg an der Fulda. Am Ende setzen sie sich überraschend gegen die stark eingeschätzte Konkurrenz durch. Das gegenüber Württemberg um ein Tor bessere Torverhältnis gibt schließlich den Ausschlag. Denkbar knapp verpassen die Jungs den Final - Einzug. Sie verlieren das entscheidende Spiel gegen Württemberg mit 22:24.

Zum zweiten Mal veranstaltet der HVN ein Seminar für Torwarttrainer aus dem unteren und mittleren Leistungsbereich. Nach der 2009 erfolgreich durchgeführten Pilotveranstaltung ist der Andrang in der Akademie des Sports in Hannover auch in diesem Jahr mit über 60 Anmeldungen erfreulich groß. Aus Kapazitätsgründen können nur 32 Teilnehmern zugelassen werden. Geleitet wird das Seminar von Dieter Hunstock.

Satte 172 Mannschaften verliert der Handball - Verband Niedersachsen gegenüber dem Vorjahr. Waren es im letzten Jahr noch 5.074 Teams, die in Niedersachsen am Spielbetrieb teilnahmen, zählen die Offiziellen dieses Mal nur noch 4.902. Erstmals seit 2003 (4.972 Teams) sinkt die Gesamtzahl aller gemeldeten Mannschaften wieder unter die 5.000er Grenze. Gleichzeitig ist dies das zweitschlechteste Ergebnis seit 1983, dem Beginn der statistischen Erhebungen. Der Abwärtstrend der Mannschaftszahlen bei Männer- und Frauenmannschaften, der schon Mitte der 1980er-Jahre eingesetzt hat, setzt sich fort.

Nach einem verpatzten ersten Turniertag mit 0: 4 Punkten und zwei Niederlagen gegen Südbaden und Brandenburg sichert sich die Mädchenauswahl des HVN um die Trainerinnen Sabine Janßen und Petra Brunet durch Siege gegen Rheinland-Pfalz und Bayern noch den zweiten Platz beim Finalturnier um den Deutschen Länderpokal.

"Missionstour mit Stars und Überraschungen" titelt die Verbandszeitschrift "Handball in Niedersachsen" (HiN 3/2011) und berichtet über eine Aktion, die Bildungsreferentin Katja Klein und Vizepräsidentin Kathrin Röhlke durchführen. Gemeinsam sind sie vom 19. bis 27. März im Rahmen der bundesweiten DHB - Aktion "Spielst du mit" in Niedersachsen unterwegs. Dabei reicht die Strecke von Hannover über Wilhelmshaven, Bruchhausen-Vilsen, Schwarmstedt, Müden-Dieckhorst, Buchholz in der Nordheide bis Wolfsburg. Möglich macht diese besondere sportliche Mission das „Spielst du mit?“-Spielmobil des DHB. Dieses ist komplett mit Spielgeräten und Werbematerialien bestückt, der HVN füllt mit eigenen Utensilien auf. "Ich muss zugeben, es war anstrengender, als ich es mir vorgestellt hatte. Aber so viele neue - im positiven Sinne handballverrückte - Leute kennenzulernen und begeisterten Kindern unseren Sport näher zu bringen, hat auch unglaublich viel Spaß gemacht!" Das Fazit von Vizepräsidentin Kathrin Röhlke fällt nach der Aktionswoche positiv aus.

Erstmals werden auch die Vereinstrainer mit eingeladen! Parallel zum Tageslehrgang der männlichen Auswahlmannschaft des Jahrgangs 1996 in Elze bietet HVN Landestrainer Klaus Dieter Petersen eine Fortbildung für die dazugehörenden Vereinstrainer an. "Wir haben die Jungs nur alle drei bis vier Wochen zum Training zusammen. Der Arbeit in den Vereinen kommt damit ein erheblicher Stellenwert zu. Wir wollen den Kolleginnen und Kollegen zumindest mal mitteilen, was uns wichtig ist", begründet Petersen die Maßnahme, die nach und nach weiter ausgebaut werden soll.

Wechsel: nach dem Rückzug von "Beachhandball - Papst" Armin Morawe in den verdienten Ruhestand übernimmt Olaf Denecke die Vorbereitung und Leitung der großen Veranstaltungen in Cuxhaven. Es gibt reichlich zu tun: vier Turniere mit 331 Mannschaften mit 3.760 offiziell gemeldeten Teilnehmern finden statt! Das Wetter ist an den insgesamt acht Turniertagen eher durchwachsen. Die Teilnehmer stört dies überhaupt nicht; die meisten würden sich am liebsten noch in Cuxhaven schon für das nächste Jahr anmelden.

Und nochmal Cuxhaven: Mitte Juli finden dort die Deutschen Beachhandball - Meisterschaften statt. Zwei niedersächsische Teams holen sich die Titel: die Frauen aus Wildeshausen und die Männer aus Varel setzen sich in den jeweiligen Endspielen durch.

Die Männer von Eintracht Hildesheim sichern sich am letzten Spieltag durch einen 29:25 - Sieg in Rostock den Meistertitel in der 2. Bundesliga Nord und den damit verbundenen Aufstieg in die „Belle Etage“ des deutschen Handballs. Neben Burgdorf ist dies nun die zweite Mannschaft aus Niedersachsen in der 1. Bundesliga.

Auch eine niedersächsische Frauenmannschaft macht auf sich aufmerksam! Trotz einer 26:30-Heimniederlage im entscheidenden Play-off-Rückspiel gegen den TV Nellingen schaffen die Damen der SV Garßen-Celle den ersehnten Sprung in die 1. Bundesliga. Sie hatten das Hinspiel mit 34:30 gewonnen. Nun ist Niedersachsen auch mit zwei Teams in der 1. Bundesliga der Frauen vertreten, wo sich der VfL Oldenburg schon fest etabliert hat.

Das Präsidium des HVN beruft Helmuth Wöbke (Fassberg) zum Vizepräsidentin Spieltechnik. Der bisherige Amtsinhaber, Hans Georg Taschka, hatte das Amt aus zeitlichen Gründen zur Verfügung gestellt. Wöbke ist kein Unbekannter: er bekleidete das Amt schon von 1997 bis 2006.

Der DHB führt eine Bundesliga für die männliche A Jugend ein. Gespielt wird in vier Staffeln (Nord, West, Ost, Süd). Aus Niedersachsen sind sechs Teams dabei: Bissendorf, Varel und Burgdorf in der Staffel Nord; Anderten, Hildesheim und Braunschweig in der Staffel Ost.

Gleich auf drei verschiedene Staffeln der 3. Männer-Bundesliga werden die niedersächsischen Vereine in der kommenden Handballsaison verteilt. In der 3. Liga Nord treten der HSV Hannover, VfL Fredenbeck, SV Beckdorf, TS Großburgwedel, HF Springe und die SG Achim/Baden an. In die 3. Liga Ost werden die TG Münden und der TV Jahn Duderstadt eingruppiert, während die Mannschaften des Wilhelmshavener HV, die HSG Varel-Friesland, der VfL Edewecht und der OHV Aurich in der 3. Liga West antreten werden.

An der Abschlussveranstaltung der HVN - Grundschulturniere in Wilhelmshaven nehmen mehr als 200 Schüler aus 16 Grundschulen aus (fast) allen Teilen Niedersachsens teil. Ausrichter ist die JSG Wilhelmshaven. Die Veranstaltung ist Abschluss des Projektes "Handball in der Grundschule 2011". Im Mittelpunkt stehen Spiele mit Hand und Ball. Örtlicher Ausrichter ist die JSG Wilhelmshaven.

Nach über 30 Jahren verlässt die dienstälteste Mitarbeiterin die HVN - Geschäftsstelle. Ulrike Busse geht in den verdienten Ruhestand.

„Den Rekord der Mädchen aus dem Vorjahr mit 7.000 Teilnehmern brechen die Jungs zwar nicht, aber mit 5.000 Grundschülern, die sich am Tag des Jungenhandballs beteiligt haben, sind wir mehr als zufrieden.“ HVN-Vizepräsidentin Kathrin Röhlke zieht nach der zweiten Großaktion – erneut unter Schirmherrschaft des niedersächsischen Kultusministers Dr. Bernd Althusmann – ein überaus positives Fazit des Projektes, das Kinder im Grundschulalter geschlechtsspezifisch mit der Sportart Handball bekannt machen soll. „Das große Dankeschön geht natürlich wieder an die vielen Vereine, die den Tag durch den Einsatz ihrer Trainer in den Schulen erst ermöglicht haben“, lobt Kathrin Röhlke stellvertretend für den HVN-Jugendausschuss die Klubs. „Wir wissen, dass es nicht einfach ist, Übungsleiter werktags in den Morgenstunden in die Schulen zu bekommen.“ 

Der DHB-Supercup gastiert erneut in der TUI-Arena in Hannover, und 7.200 Zuschauer sorgen für einen gelungenen Rahmen. Zwar verlieren die deutschen Männer mit dem neuen Bundestrainer Martin Heuberger 22:25 gegen Schweden, der guten Stimmung tut dies keinen Abbruch. Im zweiten Spiel des Tages gewinnt Spanien gegen Dänemark und sicher sich am nächsten Tag in Halle/Westfalen mit einem Sieg gegen Deutschland den Gesamtsieg. Deutschland bleibt nur der vierte und letzte Platz. Der HVN hatte im Vorfeld des Supercups wieder einen Wettbewerb ausgeschrieben: Der Verein, der die meisten Eintrittskarten bestellt, darf sich auf einen Besuch des ehemaligen Handball-Bundestrainers Heiner Brand freuen, der vor Ort einen Trainingsworkshop durchführen wird. Glücklicher Gewinner ist der VfL Wolfsburg mit über 170 gekauften Tickets.

Am 1. November feiert Angelika Loseries „Silberhochzeit“ mit der Geschäftsstelle. Seit dem 1. November 1986 steht sie in Diensten des Handball- Verbandes Niedersachsen, also seit 25 Jahren.

Auf der-Sitzung des Erweiterten Präsidiums in Walsrode zieht HVN-Präsident Wolfgang Ullrich eine positive Halbjahresbilanz. Der Verband habe in den vergangenen Monaten Ressourcen in die Optimierung der eigenen Kommunikationskanäle investiert. Im Durchschnitt über 3000 unterschiedliche Besucher auf den verbandseigenen Internetseiten, fast 1000 Newsletter-Abonnenten, steigendes Medieninteresse im Allgemeinen: „Wir arbeiten mit einem Höchstmaß an Transparenz“, sagt Wolfgang Ullrich. 

Erstmals führt der Handball-Verband Niedersachsen sein traditionelles Pokalturnier für Mädchen- und Jungenmannschaften nicht nur am Standort Springe, sondern zeitgleich in Emmerthal durch: Acht Mannschaften der weiblichen und acht der männlichen Jugend beteiligen sich in diesem Jahr an dem Vorbereitungsturnier des HVN zur Länderpokal- Vorrunde 2012. 

Auf Beschluss des Erweiterten Präsidiums wird die Verbandszeitschrift  vom Markt genommen. Die letzte Ausgabe der "Handball in Niedersachsen" (HiN) erscheint im Dezember 2011. Die durch die Einstellung der Redaktion und des Vertriebs der Verbandszeitschrift frei werdenden Ressourcen sollen zum Teil in die Stärkung des Internetangebots „hvn-online.com“, zum Teil aber auch in die Entwicklung neuer zukunftsweisender Kommunikationskanäle investiert werden.

Auf Antrag der Region Südost-Niedersachsen beschäftigt sich das Erweiterte Präsidium (EP) bei seiner Sitzung am 11./12. November in Walsrode erneut mit den Strukturen im Verband. Der Tenor: Die damals beschlossene Strukturreform ist immer noch nicht bis in die letzte Konsequenz umgesetzt. Ein Beschluss wird gefällt: Das Erweiterte Präsidium (EP) setzt unter Beteiligung der Gliederungen eine Arbeitsgruppe ein, die den Prozess neu aufnimmt. Helmut Schütte (Vorsitzender der Region Südost - Niedersachsen) übernimmt den Vorsitz Die Aufgaben des neuen Arbeitskreises sollen eine Analyse des derzeitigen Zustandes bei der Umsetzung der Strukturreform, das Aufzeigen von Mängeln und von daraus resultierenden Verbesserungsvorschlägen sein.