Weibliche Jugend: U17-Trio aus Niedersachsen hofft auf EM-Fahrkarten

„Mir zeigen solche Lehrgänge einfach, wie sehr es sich lohnt, jede Woche hart zu trainieren und sich oftmals auch allein aufzuraffen.“ Merja Wohlfeil wirkt zufrieden. Die Spielerin des TV Hannover-Badenstedt zieht gemeinsam mit Club-Kameradin Nieke Kühne und Johanne Hobbensiefken von der JSG Wilhelmshaven Bilanz des Vier-Tages-Lehrganges in der Akademie des Sports des Landessportbundes Niedersachsen in Hannover. Gastgeber des Regional-Lehrganges Nord der Jahrgänge 2004 und 2005 war der Deutsche Handballbund.

Trio aus Niedersachsen beim DHB-Lehrgang: Johanne Hobbensiefken, Merja Wohlfeil und Nieke Kühne. - Foto: Busch

Die Maßnahme galt als Baustein in der Vorbereitung auf die Europameisterschaft vom 5. bis zum 15. August in Podgorica, Montenegro. Acht Trainingseinheiten hatten Jugend-Bundestrainer Gino Smits und Co-Trainerin Sybille Gruner für den Lehrgang in Hannover angesetzt. Daneben auch Einzelgespräche mit den Spielerinnen. Die Entscheidung, wer tatsächlich im August nach Montenegro reist, steht noch aus.

Merja Wohlfeil mit Blick auf den Lehrgang: „Für so coole Momente in der Halle und alles was wir mitnehmen dürfen, kämpft man gerne. Natürlich zeigen dir solche Maßnahmen mit anderen starken Spielerinnen auch immer, woran man selbst noch arbeiten kann.“

Die Maßnahme in Hannover bezeichnet die Badenstedterin als „Heimspiel“: „Es war ein sehr schönes und auch heimisches Gefühl, was einen bei jeder Einheit begleitet hat. Ich hatte Freude daran, den anderen Mädels unsere Trainingsstätten und das Gelände zu zeigen. Ein absolut positiver Aspekt war natürlich auch, dass uns die lange Fahrt erspart blieb.“

Nieke Kühne: „Ich fand die Stimmung in der Mannschaft sehr gut und locker. Aber auch das Verhältnis zu den Trainern war sehr gut. Es war schon sehr intensiv, hat aber auch viel Spaß gemacht.“

Den nächsten Lehrgang habe der Deutsche Handballbund für die Zeit von Sonntag bis Donnerstag, 21. bis 25. März, angesetzt. „Wahrscheinlich in Kaiserau“, erklärt Kühne. „Dort werden 18 Spielerinnen aus zwei Regionallehrgängen nominiert.“ Für Juni und Juli seien dann weitere Maßnahmen mit Länderspielen angesetzt. „Und dann beginnt die direkte Vorbereitung auf die EM.“