Weihnachtsgruß – „Wir stehen vor großen Herausforderungen“

Es ist mittlerweile guter Brauch geworden, zum Jahresende Rückschau zu halten und Dank all denen zu sagen, die dazu beigetragen haben, die Entwicklung unseres Verbandes im partnerschaftlichen Miteinander und vertrauensvoller Zusammenarbeit zu gestalten. Genauso ist es guter Brauch, zum Jahresende einen Ausblick auf das zu wagen, was uns in den kommenden Monaten erwarten wird.

Einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg der Qualitätssicherung haben wir in diesem Jahr mit der Zertifizierung der Geschäftsstelle hinter uns gelassen. In einem über acht Monate dauernden Prozess setzten sich die hauptamtlichen Mitarbeiter neben dem Tagesgeschäft mit Themen wie Qualität, KPV (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) und systembezogenen Verfahrensabläufen  auseinander.   

Hatten die Delegierten des Bundestages 2008 noch einstimmig ein Leitbild verabschiedet, das Orientierungen geben sollte, um die Grundwerte des Sports zu vermitteln und die für den Handballsport wesentlichen Bereiche weiterzuentwickeln, so wird der diesjährige Bundestag hoffentlich als mahnendes Beispiel für die kommenden Hauptversammlungen dienen. Man darf gespannt sein, welchen Weg der Deutsche Handballbund gehen wird.

„Never change a running system.” Unter diesem Motto fassen wir die erfolgreichen Aktivitäten der letzten Jahre  in den einzelnen Ressorts des Handball-Verbandes Niedersachsen zusammen.

Hervorheben möchten wir dabei die Schulveranstaltungen „Jahr des Jungenhandballs“ und „Jahr des Mädchenhandballs“, die sich landesweit immer größerer Beliebtheit erfreuen. Wir haben Zugang zu den Schulen gefunden, um langfristig für unsere Sportart zu werben.

Kooperationen mit den Schulen werden uns auch in Zukunft beschäftigen. Die Entwicklungen auf dem Sektor der Ganztagsschulen stellt eine der größten Herausforderungen in unserer gesellschaftlichen Entwicklung und in der des Sports im Allgemeinen dar.“

Genauso stellen uns die Auswirkungen des demografischen Wandels vor neue Aufgaben. In den Bereichen der D- und E-Jugend verzeichneten wir in den vergangenen Jahren ausschließlich Zuwachsraten. Aktuell registrieren wir Rückgänge.

Beschäftigen werden uns in Zukunft auch „Integration und Migration“. Nahezu 50 Prozent der Kinder im Alter von null bis sechs Jahren in nahezu allen größeren Städten in unserem Verbandsgebiet verfügen über einen Migrationshintergrund. Wir müssen beginnen, Integration als Chance für unseren Sport zu verstehen und entsprechende Maßnahmen daraus ableiten.

„Was hinter uns und vor uns liegt, ist nichts verglichen mit dem, was in uns liegt.“ (Ralph Waldo Emerson)

Wir wünschen alle Mitarbeitern und Anhängern unseres Sports geruhsame Feiertage und verbinden mit unserem Gruß den Dank für die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Handball-Verband Niedersachsen

Wolfgang Ullrich        Gerald Glöde
Präsident                  Geschäftsführer