Weibliche B-Jugend: HSG Badenstedt Deutscher Meister

Die Internetverbindung mit dem Live-Ticker war wegen Überlastung zusammengebrochen, Bernd Schröder von der HSG Badenstedt verkündete das Ergebnis gestern Abend schließlich per SMS: „Deutscher Meister in einem Wahnsinnskrimi.“ Die weibliche B-Jugend der HSG hatte sich im Finale gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach mit 30:28 nach Siebenmeterwerfen durchgesetzt.

Deutscher Meister: Die weibliche B-Jugend der HSG Badenstedt.

„Von Beginn an entwickelte sich ein enges Match, in dem beide Teams auf 3:2:1-Abwehrformationen setzten“, meldet die HSG via Internet auf der Rückfahrt nach Hannover. Die Gastgeberinnen kamen immer wieder über die Kreis- und Linksußenposition zu Torerfolgen während die HSG von allen Positionen traf. Keine Mannschaft konnte sich in der ersten Spielhälfte mit mehr als 2 Toren absetzen.

Nach der Pause zog die HSG auf 18:14 davon, schwächte sich aber mehrmals durch Zeitstrafen. „In den letzten zweieinhalb Minuten war Dramatik pur angesagt“, berichtet Bernd Schröder. Beim 22:22 spielten die Badenstedterinnen in doppelter Unterzahl. Die SG nutzte das zum 23:22-Führungstreffer, der von über 1000 Zuschauern begeistert bejubelt wurde und den die Gastgeberinnen nach einer weiteren Zeitstrafe gegen die HSG auf 24:22 ausbauten.

Die auf dem Spielfeld verbleibenden Spielerinnen aus Hannover ließen sich nicht irritieren, verkürzten bis 30 Sekunden vor Spielende auf 24:25 und trafen 15 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit zum 25:25.

Beim Siebenmeterwerfen behielten die Niedersachsen die Oberhand und entschieden die Begegnung schließlich mit 30:28 für sich.

Lena Seehausen von der HSG wurde während der Siegerehrung durch Jugendbundestrainerin Ute Lemmel als beste Spielerin ausgezeichnet.

Im Halbfinale hatte sich die HSG mit 25:19 gegen den HC Leipzig durchgesetzt. PM HSG Badenstedt

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