Weibliche B-Jugend des VfL Oldenburg ist deutscher Vizemeister

Die weibliche B-Jugend des VfL Oldenburg ist deutscher Vizemeister. Beim Final Four des Deutschen Handballbundes am Sonnabend und Sonntag in Norderstedt bei Hamburg unterlag das Team um das Trainergespann Wiebke Kethorn und Nick Steffen im Finale dem SV Remshalden aus Württemberg mit 20:28. Am Sonnabend hatten sich die Niedersachsen mit einem 26:20 über den ESV 1927 Regensburg den Weg in das Endspiel geebnet.

Deutscher Vizemeister der weiblichen B-Jugend: der VfL Oldenburg. - Foto: Schlotmann

Maik Nowak, Leistungssportkoordinator weibliche Jugend des Deutschen Handballbundes, am Sonnabend nach dem Spiel gegen Regensburg: „Oldenburg ist für mich als Außenseiter in das Turnier gegangen. Jetzt muss ich sagen: Der VfL steht verdient im Finale.“ Nowak spricht von einer Mannschaft „ohne Stars, dafür mit umso mehr Team-Spirit und auf allen Positionen ausgeglichen besetzt.“ Das Trainergespann Wiebke Kethorn und Nick Steffen leiste „tolle Arbeit“. Nowak, der gemeinsam mit Frank Hamann, Bundestrainer weiblicher Nachwuchs, alle Spiele in der Moorbekhalle in Norderstedt beobachtet hatte: „Wir haben viele talentierte Spielerinnen gesehen; auch welche, die wir nicht auf dem Zettel hatten. Die ein oder andere werden wir mit Sicherheit noch ansprechen.“

Doris Birkenbach, stellvertretende Vorsitzende der deutschen Handballjugend, die im Beisein von Rolf Reincke, Vizepräsident Organisation des DHB, die Siegerehrung moderierte: „Willen und Leidenschaft, die die Mannschaften hier gezeigt haben, haben mich beeindruckt.“

VfL-Trainerin Wiebke Kethorn ist mit dem Abschneiden ihrer Mädchen „mehr als zufrieden“. „Wir hatten zwar auf den Einzug in das Finale gehofft, aber nicht damit gerechnet.“ Das Gros der Mannschaft habe in der Saison 2013/2014 in der C-Jugend gespielt. „Was sie an diesem Wochenende geleistet haben, macht mich stolz.“

Der SV Remshalden hatte sich am Sonnabend im ersten Halbfinale gegen die Gastgeberinnen des SV Henstedt-Ulzburg mit einem 19:17 für das Endspiel qualifiziert, im zweiten Halbfinale zog dann der VfL nach. Das Spiel um Platz drei, das dem Finale vorausging, gewann Henstedt-Ulzburg gegen Regensburg mit 26:21. oti