Verbandstag im Juni: EP schiebt Satzungsänderungen auf die Agenda

Das Erweiterte Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachsen (EP) hat während seiner jüngsten Sitzung im Zuge der Vorbereitungen zum Verbandstag am Sonnabend, 4. Juni, in Hannover die den Delegierten zu empfehlenden Satzungsänderungen vorbereitet. Wesentliche Änderungen stehen in der Zusammensetzung von Präsidium und Erweitertem Präsidium an. Berücksichtigt hat das Erweiterte Präsidium bei den Änderungsvorschlägen die Aufnahme der Bremer Vereine in den Handball-Verband Niedersachsen.

Vizepräsident Stefan Hüdepohl (l.) bei der Vorstellung der Satzungsänderung. Rechts: Geschäftsführer Gerald Glöde. - Foto: Schlotmann

Stefan Hüdepohl, Vizepräsident Recht des Handball-Verbandes Niedersachsen, stellte während der Tagung in Walsrode die geplanten Satzungsänderungen vor. Neben dem Präsidenten des Bremer Handballverbandes soll zukünftig die Position des Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit fest in Präsidium und Erweitertem Präsidium verankert werden; „allerdings ohne Stimmrecht“, erläuterte Hüdepohl. Vorgesehen sei, dass der Referent auf Vorschlag des Präsidenten durch das Präsidium berufen wird. „Bisher war die Funktion nicht in der Satzung verankert. Wir wollen so die Stellung des Mitarbeiters im Verband stärken.“ Einzelheiten würde das Präsidium in der Geschäftsordnung regeln.

Mit der angestrebten Aufnahme eines Bremer Vertreters in die Lenkungsgremien wollen Präsidium und Erweitertes Präsidium die Zusammenführung der beiden Gliederungen des Deutschen Handballbundes zum Abschluss bringen und den Landesverband in die Gruppe des Gliederungen des Handball-Verbandes Niedersachsen einreihen. Hüdepohl: „Bei der Berechnung der Stimmverhältnisse des Erweiterten Präsidiums und des Verbandstages wird die Stimme des Präsidenten des Bremer Handballverbandes auf dessen Delegiertenanzahl angerechnet.“ Gegenüber dem Deutschen Handballbund und dem Landessportbund Bremen behält der Verband seine Selbstständigkeit.

Geregelt ist im Entwurf der Neufassung der Satzung auch das Antragsrecht von laut Satzung gebildeten Ausschüssen. „Das war vorher nicht der Fall“, erklärte Hüdepohl während der Tagung in Walsrode. Anträge der Ausschüsse sind nach wie vor über das Präsidium einzureichen, das diese als eigene unter Hinweis auf die Urheber in das Erweiterte Präsidium einbringen kann.  Neu wäre bei entsprechender Zustimmung durch die Delegierten des Verbandstags, dass das Präsidium diese Anträge auch bei ablehnender Haltung im Erweiterten Präsidium zur Abstimmung stellen muss. oti