Umstellung auf „nu“ – Arbeitskreis gibt Fahrplan bekannt

Der vom Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachsen eingesetzte Arbeitskreis EDV hat nach den ersten vier Workshops den Fahrplan für die Umstellung auf die neue Verwaltungs- und Spieltechniksoftware „nu“-Verband und „nu“-Liga festgelegt. HVN-Geschäftsführer Gerald Glöde: „Im März 2013 sollen die vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen sein.“ Die Gliederungen sind gebeten, schon heute nach Mitarbeitern in den Kreisen und Gliederungen Ausschau zu halten, die im Frühjahr 2013 als Multiplikatoren in den Kreisen und Regionen unterstützen sollen.

HVN-Geschäftsführer Gerald Glöde.

Laut Gerald Glöde beteiligen sich neben dem Handball-Verband Niedersachsen sechs weitere Landesverbände an der Umstellung. „Unter anderem unsere Nachbarn aus Bremen und Sachsen-Anhalt“, sagt der Geschäftsführer.

Während der Märzsitzung hatte sich das Erweiterte Präsidium des Verbandes für die Einführung einer neuen Verwaltungs- und Spieltechniksoftware ausgesprochen. Vorausgegangen war der Entscheidung der Wunsch der Gliederungen, auf Verbands-, Gliederungs- und Vereinsebene ein einheitliches Verwaltungsprogramm einzuführen, auch um Synergien zu erzeugen und damit mittelfristig Kosten zu sparen; nicht zuletzt für die Vereine.

Gerald Glöde: „Zurzeit arbeiten wir in der Pass-, in der Vereins- und in der Lehrgangsverwaltung mit unterschiedlichen Programmen, die jetzt unter Berücksichtigung der Spieltechnik zu einer webbasierten Plattform zusammengeführt werden.“ Der Geschäftsführer spricht von mehreren Sicherheitsebenen, die einen zertifizierten Datenschutz gewährleisten, und dem Wegfall des bis dato zeitaufwendigen Datenabgleichs. „Die Vergabe von Zugangsdaten und die Pflege von Stammdaten können die Vereine zukünftig selbst vornehmen.“

Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Handball-Verbandes Niedersachsen werden noch in diesem Jahr die Passverwaltung auf das neue System umstellen, im Januar beziehungsweise im Februar soll die Übernahme der Stammdaten abgeschlossen sein. „Ab Februar ist dann auch die Plattform für die Spieltechnik verfügbar“, sagt Glöde. „Zeitgleich werden die Tools eingepflegt, mit denen die Anforderungen des Schiedsrichterwesens berücksichtigt werden.“

In dem Arbeitskreis arbeiten neben Projektleiter Achim Klamroth und Geschäftsführer Glöde Thomas Altesellmeier (Osnabrücker Handball-Region), Dieter Hummes (Handball-Region Südostniedersachsen), Volker Pellny (Arbeitskreis Schiedsrichterwesen) und Vizepräsident Spieltechnik Helmuth Wöbke mit. oti

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