Schiedsrichterwesen: Austausch zwischen Ansetzern und Präsidium

Mitglieder des Präsidiums und welche des Arbeitskreises Schiedsrichterwesen des Handball-Verbandes Niedersachsen kommen am Sonntag, 30. April, um 10 Uhr im Niedersachsenhof in Verden zu einem Gedankenaustausch zusammen. Erörtert werden soll die derzeitige Ansetzungspraxis im Schiedsrichterwesen. Für das Präsidium hat neben Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof Präsident Stefan Hüdepohl eine Teilnahme an dem Austausch zugesagt.

Jens Schoof, Vizepräsident Spieltechnik des Handball-Verbandes Niedersachsen. - Foto: Schlotmann

Jens Schoof: „Wir sprechen am Sonntag in Verden über die Schwierigkeiten, mit denen die Ansetzer zu kämpfen haben; aber auch über die, die Spieltechniker beschäftigen. Ziel ist, zu einvernehmlichen Vereinbarungen zu kommen, von denen am Ende auch die Vereine profitieren.“

Laut HVN-Schiedsrichterwart Hans-Jürgen Gottschlich stehen für die Leitung für Begegnungen in den Ligen des Verbandes aktuell 667 Schiedsrichter zur Verfügung; damit etwa 21,5 Prozent weniger, als die Gliederungen des Verbandes verpflichtet sind, zu melden. Im Ergebnis sind in der Spielzeit 2016/2017 bereits an die 15 Begegnungen aufgrund nicht zur Verfügung stehender Schiedsrichter abgesagt beziehungsweise auf Werktage verlegt worden. „Eine größere Anzahl von Spielen konnten wegen nicht verfügbarer Schiedsrichter nur mit Einzelschiedsrichtern besetzt werden“, erklärt Hans-Jürgen Gottschlich.

Vereine und Schiedsrichter klagen über die Entfernungen, die die Referees zu den Spielorten zurückzulegen haben,und damit über höhere Kosten beziehungsweise einen höheren zeitlichen Aufwand, der zur Sicherstellung des Spielbetriebes zu leisten ist. oti