Präsidium: Haupt verzichtet auf Kandidatur

Die Regionsfürsten nennen ihn den „Berufsjugendlichen“ – tatsächlich vollendete Achim Haupt im vergangenen Jahr seinen 50. Geburtstag. Seit zwei Jahren wirkt er im Handball-Verband Niedersachsen als Vizepräsident Jugend. Für eine Kandidatur während des Jugendtages steht der Familienvater aus Velpke nicht zur Verfügung.

HVN-Vizepräsident Jugend Achim Haupt.

Kurz vor Jahresende hatte Achim Haupt Wolfgang Ullrich, Präsident des Handball-Verbandes Niedersachsen, seinen Entschluss mitgeteilt. „Die Gliederungen sind inzwischen informiert“, sagte gestern HVN-Geschäftsführer Gerald Glöde.


Der Jugendtag des Handball-Verbandes Niedersachsen soll Ende Februar einen Nachfolger benennen, der dann noch von den Delegierten des Verbandstages im Juni zu bestätigen ist. Namen werden bis dato dem Vernehmen nach noch nicht gehandelt.

Achim Haupt spricht von „unterschiedlichen Auffassungen“, die ihn zu seiner Entscheidung bewegt hätten. „Die Schnittstellen zu den  Mitgliedern des Geschäftsführenden Präsidiums funktionierten nicht.“
 
Vor etwa zwei Jahren hatte das Präsidium Achim Haupt zum Vizepräsidenten Jugend berufen. Haupt trat die Nachfolge von Thomas Löw an, der bereits ein Jahr nach seiner Wahl durch die Delegierten des Verbandstages aus beruflichen Gründen sein Mandat zurückgegeben hatte.

„In den zwei Jahren haben wir gemeinsam viele kleine Pflänzlein gesetzt“, sagt Haupt. Der scheidende Vizepräsident erinnert unter anderem an die Intensivierung der Arbeit der Jugendsprecher, Schließung der Lücken nach der Strukturänderung im HVN, die Aktivitäten im Bereich Schulsport und die erfolgreichen Bemühungen, mit Olaf Denecke einen Mitarbeiter für die bisher vakante Position des Referenten für Kinder- und  Jugendhandball zu finden.

Den Jugendausschuss, dem der Vizepräsident Jugend kraft Amtes vorsitzt, bezeichnet Achim Haupt gegenüber der Redaktion von www.hvn-online.com als „funktionierendes Team“. „Gemeinsam haben wir immer die Bedürfnisse unserer Kunden, sprich der Vereine, im Blick gehabt und Projekte wie etwa das ‚Jahr des Mädchenhandballs‘ in Gang gesetzt.“

Seinem Nachfolger im Amt wünscht der 50-Jährige „alles Gute“ und „vor allem Durchhaltevermögen“. Eine große Bedeutung sieht der scheidende Vizepräsident in einem gut funktionierenden Dialog zwischen den Vereinen, den Gliederungen und dem HVN. „Nur wenn dieser Dialog funktioniert, dann können Erfolge auf breiter Ebene erzielt werden.“ oti