Parlamentarischer Abend - „Politik für unsere Belange sensibilisieren"

Anerkennung aus berufenem Munde: Hermann Dinkla, Präsident des Niedersächsischen Landtages, bestätigte dem Handball-Verband Niedersachsen am Mittwochabend in Gegenwart von Innenminister Uwe Schünemann soziale Kompetenz auch über die Grenzen des Handballsports hinaus: Das Präsidium hatte zum „Parlamentarischen Abend“ in das „Brauhaus Ernst August“ nach Hannover gebeten.

Wolfgang Ullrich (l.) und Landtagspräsident Hermann Dinkla.

Landestrainer Klaus-Dieter Petersen brachte die Idee der Veranstaltung auf den Punkt: „Wenn wir erreichen, dass die Politik auf unsere Anliegen aufmerksam wird, sind wir schon zufrieden.“

„Zeremonienmeister“ war ein anderer: HVN-Geschäftsführer Gerald Glöde hatte gemeinsam mit den Mitgliedern des Präsidiums die Veranstaltung, zu der neben dem Präsidium des Niedersächsischen Landtags die Mitglieder des Kultusausschusses und die des Ausschusses für Inneres und Sport geladen waren, vorbereitet.

Keine langen Reden, keine für die Landespolitiker ermüdenden Präsentationen: Moderator Christoph Dannowski führte durch das Programm, bat den Feldhandball-Weltmeister des Jahres 1966, Bernd Munck, den 340-fachen Nationalspieler Klaus-Dieter Petersen und den aktuellen Jugend-Nationalspieler Marius Kastening zum Small-Talk über „Leistungssport gestern, heute und morgen“, plauderte mit HVN-Vizepräsidenten Wolfgang Gremmel über den Lotto-Staatsvertrag, mit Vizepräsidentin Jugend Kathrin Röhlke über Projekte wie Grundschulturniere und „Tag des Mädchenhandballs“.

Geschäftsführer Gerald Glöde unterstrich die Bedeutung des „Freiwilligen Sozialen Jahrs“ für Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen, Präsident Wolfgang Ullrich forderte die Landespolitiker auf, an ihrem Engagement für den Sport in Niedersachsen festzuhalten.

Landtagspräsident Hermann Dinkla: „Was der Verband zeigt, ist eine tolle Leistung. Wer im Sport aktiv ist, braucht keine Schulpädagogen.“ Innenminister Uwe Schünemann mit Blick auf die Leistungsförderung: „Sie können auch weiterhin mit unserer Unterstützung rechnen.“ oti       

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