M2000 beendet Ländervergleich in Langenfeld mit 4:4 Punkten

Der HVN-Kader M2000 hat das Ländervergleichsturnier in Langenfeld mit einem ausgeglichenen Punktekonto beendet. Nach einem 16:20 gegen Rheinland-Pfalz und einem 18:24 gegen Hessen am Sonnabend gewannen die Schützlinge von Landestrainerin Christine Witte und HVN-Trainer Ludger Emke am Sonntag gegen die Vertretungen der Handball-Verbände Niederrhein und Saar 17:14 und 20:13. Die Landestrainerin sprach nach Turnierende von einem „versöhnlichen Abschluss“.

Der HVN-Kader M2000 kehrt mit 4:4 Punkten vom Ländervergleich in Langenfeld zurück. – Foto: Schlotmann

Hatten Witte und Emke am Samstag noch das Auftreten des Kaders als Einheit vermisst, schienen die Theorieeinheiten, die Ludger Emke am Samstagabend im Mannschaftsquartier gestaltete, am Sonntag auf der Platte Wirkung zu zeigen. Christine Witte: „Dass wir echte Talente im Kader haben, steht außer Frage. Nur an den Absprachen, speziell in der Abwehr, haperte es am ersten Turniertag noch.“

Die Begegnung gegen die Vertretung des Handball-Verbandes Niederrhein am Sonntag bezeichnete die Landestrainerin als „Kopf-an-Kopf-Rennen“: In Halbzeit eins warf sich der HVN-Kader genau zweimal in Führung: beim 1:0 und beim 2:1. Niederrhein kam besser ins Spiel, führte Mitte der ersten Spielhälfte 4:3, 6:4, später 8:6. Der HVN-Kader bewies Moral und ließ den Gegner nicht davonziehen. Zur Halbzeit nach 20 von 40 zu spielenden Minuten lagen die Niedersachsen 8:9 zurück.

Erst im zweiten Drittel der zweiten Halbzeit drehte sich das Blatt: Niedersachsen glich aus (13:13), übernahm die Führung (14:13) und legte noch einen Treffer drauf (15:13). Niederrhein verkürzte noch einmal auf 14:15. Die Niedersachsenauswahl ließ sich nicht mehr irritieren und gewann am Ende 17:14.

Hatten die HVN-Jungs gegen die Vertretung des Handball-Verbandes Niederrhein gleich zu Beginn der Begegnung hellwach auf der Platte gestanden, bedarf es gegen die Vertretung aus dem Saarland in der siebten Minute eines Weckrufes. Beide Mannschaft begannen vorsichtig. Die Saarländer warfen in der fünften Minute das 1:0, legten innerhalb der folgenden 120 Sekunden auf 3:0 nach. Landestrainerin Witte und HVN-Trainer Emke baten ihre Schützlinge zur Predigt, die aber erst acht Minuten später Wirkung zeigte. Niedersachsen glich aus (5:5) und legte bis zur Halbzeit auf 9:7 vor.

In Halbzeit zwei ließ die Niedersachsenauswahl nichts mehr anbrennen und brachte die Begegnung mit 20:13 sicher nach Hause.

Christine Witte: „Wir werden die Erkenntnisse, die wir in Langenfeld gewonnen haben, jetzt kurzfristig auswerten.“ Die Landestrainerin mit Blick auf die DHB-Erstsichtung des Jahrganges Anfang kommenden Jahres: „Uns bleiben jetzt noch an die 30 Trainingseinheiten, um aus dem Kader eine echte Einheit zu formen.“ oti

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