M1998 gewinnt gegen Bremen und sichert sich Fahrkarte zur Endrunde

Zufriedene Gesichter im HVN-Kader M1998: Die Niedersachsenauswahl hat sich am Sonntag in Rostock im letzten Spiel des Vorrunden-Turniers Platz zwei und damit die Teilnahme an der Endrunde um den Deutschen Länderpokal gesichert. Die Niedersachsen gewannen mit 32:11 gegen Bremen. Der punktgleiche Turnierdritte Württemberg hatte sich im Spiel unmittelbar davor mit 30:21 gegen Mecklenburg-Vorpommern durchgesetzt. Tatsächlich entschied das bessere Torverhältnis über den Einzug in die Endrunde.

Für die Endrunde des Länderpokals qualifiziert: Der HVN-Kader M1998.

Nach dem Reglement des Deutschen Handballbundes reisen die Sieger und die Zweitplatzierten der vier Vorrunden-Turniere im März zum Finale um den Länderpokal. Erstplatzierter des Turniers in Rostock mit 8:0 Punkten und 109:78 Toren ist Westfalen. Auf Platz zwei folgt Niedersachsen (5:3; 98:79), auf den weiteren Plätzen Württemberg (5:3, 105:104), Mecklenburg-Vorpommern (2:6, 81:96) und Bremen (0:8, 81:117). Niedersachsen hätte gegen Bremen ein Sieg mit einer Tordifferenz von vier Toren gereicht, um den Einzug in die Endrunde perfekt zu machen.

Gian Luca Kleinertz (Eintracht Hildesheim) mit Blick auf den jeweils doppelten Punktgewinn gegen Mecklenburg-Vorpommern und Bremen am Sonntag sowie den unglücklichen Start in die Vorrunde mit 1:3 Punkten am Sonnabend (hvn-online.com berichtete): „Es ist einfach nur klasse, dass wir uns heute so gesteigert und die Endrunde erreicht haben. Die Niederlage Sonnabend gegen Westfalen war bitter. Am Sonntag haben wir eine prima Mannschaftsleistung gezeigt. Schön, dass wir es geschafft haben.“

Der HVN-Kader hatte in der Begegnung gegen Bremen von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen lassen, sich den Einzug in das Finale des Länderpokals sichern zu wollen. Die Niedersachsen führten nach sechs gespielten Minuten mit 7:2 und waren zehn Minuten später bereits auf 13:3 davongezogen. Zur Halbzeit stand es  17:5.

In Spielhälfte zwei ließen es die Schützlinge von Landestrainerin Christine Witte und HVN-Trainer Ludger Emke nicht unbedingt ruhiger angehen. Über 23:10 (40. Minute) und 28:11 (45. Minute) brachten sie die Begegnung mehr als sicher nach Hause. Endstand: 32:11. oti