Leistungssportsichtung M2001: Rundum positives Fazit des Trainertrios

Platz acht in den Mannschaftswettbewerben bei der Leistungssportsichtung des Deutschen Handballbundes in Kienbaum – und dennoch zufriedene Gesichter: „Ziel war, die einzelnen Jungs vor den Sichtern in ein optimales Licht zu rücken. Und das ist uns auch gelungen“, sagt HVN-Trainer Daniel Heimann. Neben Marc Ahrens, den die DHB-Trainer am Sonntag in das All-Star-Team berufen hatten, dürften sich auch weitere niedersächsische Talente der Jahrgänge 2001 und jünger Hoffnungen machen, auf den Merkzetteln der DHB-Trainer gelandet zu sein.

Neben Heimann hatten Landestrainerin Christine Witte und HVN-Trainer Florian Marotzke die Mannschaft nach Kienbaum begleitet. Heimann ist mit Blick auf den Zwölfer-Kader voll des Lobes: Nicht nur, was die Präsenz der Mannschaft auf der Platte ausmache, sondern auch in Sachen Teamkultur und Teamdisziplin. „Es macht Spaß, mit diesen Jungs zu arbeiten.“

Die Niedersachsen hätten bei der Sichtung „Vollgas-Handball“ gezeigt und durch ihre individuelle Stärken Ausrufezeichen gesetzt. „Wir konnten auch ohne große Auslösehandlungen gegen Vereinsmannschaften wie aus Berlin und Magdeburg bestehen.“ Landestrainerin Witte spricht von Talenten aus sieben Vereinen, aus denen sich der aktuelle HVN-Kader zusammensetzt. Heimann: „Jetzt geht es darum, bis zum Länderpokal mit dem erweiterten 18-er-Kader nicht nur an den individuellen Fähigkeiten, sondern genauso am Spiel in Kleingruppen und an der Mannschaftstaktik zu arbeiten.“

Witte: „Die Jungs sind heiß darauf. Das merkt man.“ Komplimente sendet sie an die Vereinstrainer: „Da wird gute Arbeit geleistet. Das macht uns die Sache einfacher.“

Mit Blick auf das Turnier um den Länderpokal im Dezember seien neben den geplanten Maßnahmen zusätzliche Tageslehrgänge angedacht. „Soweit es die Spielpläne zulassen. Die Mannschaft hat es verdient, gefördert zu werden.“ oti