Lehrerfortbildung: „Sport beginnt mit Leistungsfähigkeit“

„Handball in die Schule – Schüler mit Spiel und Spaß für Handball begeistern“ – Titel, aber zugleich auch Ziel der Lehrerfortbildung, zu der der Handball-Verband Niedersachsen gestern in die Sportschule des Niedersächsischen Fußball-Verbandes nach Barsinghausen eingeladen hatte. 25 Teilnehmer beteiligten sich an der Maßnahme.

Marius Brandt (r.), einer der Referenten der Lehrerfortbildung 2009.

Laut Gerd Köhler, Mitarbeiter des HVN-Arbeitskreises Schule, richtete sich die Fortbildung primär an Lehrkräfte in Grundschulen und an Schulen des Sekundarbereichs I. Neben Köhler gestaltete Marius Brandt, Sportphysiotherapeut und Schulsportreferent aus dem Handball-Kreis Verden, die Maßnahme.

Während sich die Teilnehmer der Lehrerfortbildung im vergangenen Jahr im Schwerpunkt mit athletischen Grundlagen, Koordination und Technik beschäftigt hatten, stand gestern das Spielverständnis im  Vordergrund.

 „Unser Ziel ist, darzustellen, wie die Wege zu den Basisqualifikationen Athletik, Technik und Wahrnehmungsverhalten in Spielformen untergebracht werden können“, erklärte Gerd Köhler zu Beginn der Fortbildung. „Wir müssen dabei die Kinder spielerisch an Schwellen führen – in den Moment, wo ich meine Leistungsfähigkeit erreiche, beginnt Sport.“

Den zweiten Teil der Fortbildung 2009 gestaltete Marius Brandt. Der Physiotherapeut stellte „Life Kinetik“ eine Schnittstelle zwischen sanfter sportlicher Bewegung und lebenslangem Lernen vor. Mit „Life Kinetik“ würden dem Körper nicht alltägliche visuelle und koordinative Aufgaben gestellt. Das Gehirn stelle durch diese Herausforderungen neue Verbindungen her. „Je mehr Vernetzungen im Gehirn angelegt sind, desto höher ist die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Kinder werden kreativer, Schüler konzentrierter und – nicht zuletzt - Sportler leistungsfähiger.“ oti