Länderpokal-Vorrunde in Rostock: 98-Er nach 23:19-Erfolg wieder im Turnier

Der HVN-Kader M1998 hat sich im Kampf um die Qualifikation zur Endrunde des Länderpokals des Deutschen Handballbundes zurückgemeldet: Mit einem 23:19 (8:9) gegen Mecklenburg-Vorpommern haben sich die Spieler um Landestrainerin Christine Witte und HVN-Trainer Ludger Emke beim Vorrundenturnier in Rostock nach drei von vier Spielen den zweiten Tabellenplatz erobert (3:3 Punkte, 66:68 Tore). Auf Platz drei rangiert punktgleich Württemberg mit 75:83 Toren.

Zufriedene Gesichte beim HVN-Kader M1998 nach dem 23:19 Erfolg gegen Mecklenburg-Vorpommern. - Foto: Denecke

Württemberg spielt um 13.30 Uhr gegen die Gastgeber aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen um 15 Uhr gegen Bremen. Der Tabellenerste und der Tabellenzweite qualifizieren sich am Ende des Vorrundenturniers für die Endrunde des Länderpokals im März.

Dankadressen sendet Landestrainerin Christine Witte nach dem Spiel gegen Mecklenburg-Vorpommern vor allem an Torhüter Jonas Wilde und den 99-Er Jonas Stüber. „Beide waren überragend. Jonas Stüber ist in der entscheidenden Spielphase über sich hinausgewachsen und Wilde hat den Kasten zugenagelt als es darauf ankam.“ Garant für den Sieg sei die Abwehrleistung des HVN-Kaders gewesen. „In der ersten Halbzeit ließ die Angriffsleistung noch zu wünschen übrig. In der zweiten Spielhälfte war die wesentlich besser; auch weil wir vermehrt das Spiel mit dem Kreisläufer gesucht haben.“ 

Ferdinand Heldt (Eintracht Hildesheim): „Unsere Abwehr war eine Wand. Im Angriff waren wir in den ersten 25 Minuten noch nicht effektiv genug; oft auch zu ungeduldig.“

Den besseren Start in die Begegnung fanden die Gastgeber des Vorrunden-Turniers aus Mecklenburg-Vorpommern, führten nach 14. Minuten 5:4, in der 22. Minute 8:7 und lagen in der Halbzeit noch mit 9:8 in Front.

Landestrainerin Witte und HVN-Trainer Emke scheinen in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. In den zweiten 25 Minuten legte das Team Niedersachsen den Schalter um, ging in der 34. Minute mit 14:13 in Führung und lag zehn Minuten vor Spielende bereits mit fünf Treffern in Front (19:14), fünf Minuten später mit acht (22:14). Mecklenburg-Vorpommern steckte nicht auf und nutzte zwei Minuten vor Schluss eine doppelte Unterzahl der Niedersachsen um auf 17:22 zu verkürzen. Am Ende sollte der Vorsprung reichen: Niedersachsen gewann mit 23:19. oti