Länderpokal: M1999 verliert Viertelfinale und kämpft um Platz fünf

Der HVN-Kader M1999 spielt beim Länderpokal des Deutschen Handballbundes in Berlin um Platz fünf. Die Mannschaft um Landestrainerin Christine Witte und die HVN-Trainer Stephan Lux sowie Thomas Cordes unterlag am Samstagmorgen im Viertelfinale der Vertretung aus Südbaden mit 23:25 (10:11) und bezwang am Nachmittag im ersten Platzierungsspiel die Vertretung des Handball-Verbandes Mittelrhein mit 28:25 (14:12). Sonntag wartet in der großen Sporthalle des Sportforums um 10.30 Uhr Württemberg.

Spielt am Sonntag beim Länderpokal in Berlin mit der Niedersachsenauswahl um Platz fünf: Niclas Hafemann (am Ball). - Foto: Schlotmann

HVN-Trainer Stephan Lux mit Blick auf das Viertelfinale: „Das war ein heiß umkämpftes Spiel mit zwei in etwa gleich starken Mannschaften. Wir haben mit Sicherheit kein schlechtes Spiel gemacht. Der Gegner aber auch nicht.“

Niedersachsen ging gleich zu Beginn mit 2:0 in Führung, führte zwölf Minuten später noch mit 7:6, in der 19. sogar 10:8. Südbaden gab sich nicht auf und ging mit Ende der ersten 25 Minuten mit 11:10 in Führung.

Lux: „In der zweiten Halbzeit ist Südbaden dann schnell auf drei Tore weggegangen.“ Ein Abstand, den der HVN-Kader zunächst nicht merklich verkürzen konnte. Erst in der 46. Minute traf Veit Mävers zum 21:21, Yannick Fraatz dann keine 30 Sekunden später zum 22:21. Der Gegner bäumte sich noch einmal auf; nicht ohne Erfolg: Südbaden übernahm wieder das Szepter und brachte die Partie schließlich mit 25:23 sicher nach Hause.

Unzufrieden gibt sich der HVN-Trainer mit der Verteilung der Strafen in dem Viertelfinale: „Wir bekommen keinen Siebenmeter, der Gegner vier. Wir bekommen sechs Zeitstrafen, der Gegner eine. In solchen Sondersituationen haben wir schnell das Problem, dass wir in Unterzahl zu viele Tore kassieren. Das ist am Ende das, was ausschlaggebend ist.“

Joel Wunsch: „Wir hätten nicht verlieren müssen, sind allerdings aufgrund der Zeitstrafen und Siebenmeter immer wieder aus dem Tritt gekommen, was nicht die Leistung von Südbaden schmälern soll. Tatsächlich hat das uns aber den Einzug in das Halbfinale gekostet.“

HVN-Trainer Thomas Cordes zum 28:25 gegen Mittelrhein: „In der ersten Halbzeit war das das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen.“ Niedersachsen legte vor, Mittelrhein nach. Erst in der 16. Minute setzte sich der HVN-Kader auf zwei Tore ab (10:8), führte in de 23. Minute sogar 14:10. Mittelrhein schreckte das nicht. Der Gegner glich gleich zu Beginn der zweiten 25 Minuten aus (14:14). Die Niedersachsen besannen sich ihre Kräfte und lagen in der 38. Minute mit vier Toren in Front (22:18). Fortan ließen sie nichts mehr anbrennen und brachten die Partie sicher nach Hause.

Cordes: „Nach der schmerzlichen Niederlage gegen Südbaden war es wichtig, dass wir hier noch mal ein vernünftiges Spiel abliefern. Das haben wir gemacht. Das wir hier nicht unbedingt wegziehen, das war, glaube ich, zu erwarten.“

Joel Wolf: „Unsere Motivation wa da, wir haben von Anfang an gekämpft und füreinander gespielt. Nur am Anfang hatten wir Probleme in 1:1-Situationen. Die haben wir schnell in den Griff bekommen. Jetzt freuen wir uns auf Württemberg.“ oti