Länderpokal: HVN-Kader spielt im Viertelfinale

Der HVN-Kader M1999 hat sich beim Turnier um den Länderpokal des Deutschen Handballbundes (DHB) in Berlin durch ein 31:24 (14:11) über die Auswahl des Handball-Verbandes Sachsen für das Viertelfinale qualifiziert. Samstagmorgen um 10.30 Uhr trifft der HVN-Kader in der Sporthalle an der Paul-Heyse-Straße auf die Vertretung aus Südbaden.

Spielszene aus der Begegnung Niedersachsen gegen Sachsen. - Foto: Schlotmann

Vor der Begegnung gegen Sachsen stand die Niedersachsenauswahl unter Druck: Zwei Punkte mussten her, um als Gruppensieger in die Runde der letzten Acht einzuziehen.

Zu Beginn dominierte Sachsen das Spiel, lag schon in der vierten Minute mit 4:0 in Front. Fünf Minuten benötigten die Schützlinge von Landestrainerin Christine Witte sowie den HVN-Trainern Stephan Lux und Thomas Cordes, um den Ball das erste Mal im gegnerischen Kasten unterzubringen. Yannick Fraatz verkürzte per Siebenmeter zum 1:4. Nach einem Tor von Finnian Lutze, zwei Treffern von Lukas Range und einem von Johannes Kellner hatte die Niedersachsenauswahl bis zur Mitte der ersten Halbzeit auf 5:6 verkürzt, ging dann in Spielminute 17 das erste Mal in Führung. Das 9:8 warf Johannes Kellner. Bis zur Halbzeit hatten die Niedersachsen den Vorsprung auf drei Tore ausgebaut (14:11).

In den zweiten 25 Minuten steckte Sachsen nicht auf, ließ nicht zu, dass sich das Team Niedersachsen weiter absetzte, zumindest bis zur 37. Minute. Niedersachsen führte 13 Minuten vor Spielende erstmals mit sieben Toren (23:16). Ein Vorsprung den die HVN-Auswahl bis zum Spielschluss nicht mehr aus der Hand gab. Endstand: 31:24.

Stephan Lux mit Blick auf die ersten fünf Minuten: „Wir kriegen hinten keinen Zugriff. Es ist schon interessant, dass die Jungs dann trotzdem noch weitermachen. Wichtig war, dass wir kurz vor der Halbzeit trotz Unterzahl mit drei Toren weggegangen sind. Das spricht für Qualität, das musst du erst mal hinkriegen.“ Lob findet Lux vor allem für die Abwehr. „Die hat nachher wirklich gut gestanden.“

Finnian Lutze: „Wir waren alle total motiviert, wollten auf jeden Fall weiterkommen. Am Anfang stand die Abwehr nicht richtig. Wir haben umgestellt, sind aggressiver geworden – und haben damit schließlich das Spiel gedreht. Sachsen hat eine gute Mannschaft. Doch wir waren in den entscheidenden Momenten besser.“ oti