Jugendtag: Misterek bewirbt sich um das Amt des Vizepräsidenten

Mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Jugend der Handball-Region Hannover, Dirk Misterek, wird sich während des Jugendtages des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) am Sonnabend, 20. Februar, im Hotel Hennies in Isernhagen neben dem derzeitigen kommissarisch eingesetzten Amtsinhaber, Olaf Denecke, ein weiterer Kandidat um das Amt des Vizepräsidenten Jugend bewerben. Misterek hatte bereits Ende Oktober gegenüber den Vorsitzenden Jugend der Gliederungen seine Kandidatur angekündigt, bestätigte sie jetzt gegenüber der Redaktion von www.hvn-online.com.

Bewirbt sich um das Amt des Vizepräsidenten Jugend: Dirk Misterek. - Archivfoto: Schlotmann

Misterek hatte das erste Mal Anfang dieses Jahres Interesse an der Funktion geäußert. Nach dem Rücktritt der bisherigen Amtsinhaberin, Kathrin Röhlke, hatte sich das Präsidium öffentlich auf die Suche nach einem kommissarisch einzusetzenden Nachfolger gemacht, sich dann aber für Olaf Denecke entschieden (wir berichteten).

Misterek: „Ich bin mehrfach von verschiedenen Seiten angesprochen worden, ob ich mir eine Kandidatur auf dem Jugendtag vorstellen könnte. Nach reiflicher Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen, ja ich kann.“

Der Neustädter Misterek ist 57 Jahre alt, Vater von zwei Töchtern und – nach eigenen Angaben –  „seit nunmehr 50 Jahren Handballer mit Leib und Seele“.

Der 57-Jährige habe in seiner bisherigen Handball-Laufbahn nahezu alle vorstellbaren Positionen, auch für jeweils längere Zeiträume, besetzt, sagt er. „Nach meinem Sportstudium habe ich zunächst in der Vereinsarbeit vom Schiedsrichterwart über den Jugendwart, Schiedsrichter bis zum Spartenleiter alle möglichen Funktionen innegehabt.“ Nachdem Misterek die Trainer-C- und die Trainer-B-Lizenz absolviert hatte, war er unter anderem auch in der Leistungsförderung auf Gliederungs- und Verbandsebene, zuletzt als Referent in der Trainerausbildung des Verbandes tätig.

Im Fall einer Wahl würde sich der B-Lizenz-Inhaber neben der Vertretung der Jugend in den Gremien des HVN und Deutschen Handballbundes vor allem darum bemühen, der Basis in den Gliederungen wieder mehr Mitwirkungsmöglichkeiten an Entscheidungsprozessen zukommen zu lassen. „Weiterhin stehen zahlreiche Aufgaben vor der Tür, die es nicht nur abzuarbeiten, sondern zu entwickeln gilt: unter anderem die Stärkung des Instrumentes Jugendsprecher, einen  Beachhandball-Spielbetrieb im Sommer, die Optimierung des Spielbetriebes der Jugend im Allgemeinen, inklusive der Relegationen - und vieles mehr. Auch die aktuelle Migrations- und die  Schulpolitik eröffnet viele Aufgabenfelder.“ Aus Sicht Mistereks geraten insbesondere die kleineren Regionen zusehends unter Druck. „Vor allem diese gilt es mitzunehmen und zu versuchen, unserem Sport eine flächendeckende Zukunft zu sichern.“ oti