Jörn Gremmel: „Erfahrungen weitergeben“

„Leicht habe ich mir die Entscheidung nicht gemacht, die Aufgabe zu übernehmen“, sagt Jörn Gremmel. Der „Job“ des Schiedsrichter-Vertrauensmannes bringe eine Menge Verantwortung mit sich. „Nach reichlicher Überlegung habe ich dann zugesagt“, erklärt der Groß Himstedter. Mit Beginn der Saison 2011/2012 trat Jörn Gremmel die Nachfolge von Andre Scharf aus Wilhelmshaven an.

Jörn Gremmel - neuer Vertrauensmann der HVN-Schiedsrichter.

HVN-Schiedsrichterwart Hans-Jürgen Gottschlich hatte den Namen des Mitarbeiters der KVG Braunschweig ins Spiel gebracht. Die Entscheidung über die Scharf-Nachfolge oblag dann den HVN-Schiedsrichtern der Kader eins bis vier, die schlussendlich die Mitglieder des Präsidiums dann uneingeschränkt bestätigten.

Gremmel: „Ich sehe mich als Bindeglied zwischen den Schiedsrichtern und den Mitgliedern des Arbeitskreises Schiedsrichterwesen.“

Der 47-Jährige weiß, wovon er spricht. 1980 erwarb er die Schiedsrichterlizenz, leitete von 1985 bis 1988 Begegnungen in den Klassen des ehemaligen Bezirks Braunschweig, von 1988 bis 1992 in den Klassen des Handball-Verbandes Niedersachsen, von 1992 bis 1995 in denen des Norddeutschen Handball-Verbandes. Von 1995 an ließ es Jörn Gremmel ruhiger angehen, zog sich in die Klassen des damaligen Kreises Hildesheim zurück, um 2002 ein zweites Mal den Aufstieg in die HVN-Klassen zu feiern.

Jörn Gremmel über sich selbst: „Ich bin Schiedsrichter durch und durch. Da ich schon Höhen und Tiefen im Schiedsrichterwesen durchgemacht habe, kann ich meine Erfahrung an jüngere Kameraden sicherlich weitergeben.“ Jörn Gremmel über seine persönlichen Ziele in der neuen Funktion: „Ich möchte durch meine Mitarbeit unseren Sport nach vorne bringen und Beiträge dazu leisten, das Ansehen der Schiedsrichter in der Öffentlichkeit zu verbessern.“ oti

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