Isabelle Dölle mit DHB-Auswahl gegen Frankreich

Deutsch-Französisches Jugendwerk: Die Jugendnationalmannschaft der Jahrgänge 1998 und jünger der weiblichen Jugend des Deutschen Handballbundes trennte sich am Dienstag mit einem 25:25-Unentschieden in Lauda-Königshofen von Frankreich. Am Donnerstag, 5. November, treffen Deutschland und Frankreich in Mosbach und am Sonnabend, 7. November, in Hardheim erneut aufeinander. Wie schon Dienstag ist Donnerstag und Sonnabend mit Isabelle Dölle von der HSG Hannover-Badenstedt eine Auswahlspielerin des Handball-Verbandes Niedersachsen mit von der Partie.

HVN-Auswahlspielerin Isabelle Dölle. - Archivfoto: Schlotmann

Bereits für Montag hatte DHB-Trainer Frank Hamann die Spielerinnen nach Buchen im Odenwald eingeladen. Neben den drei Testspielen haben die Talente seit Montag und noch bis Sonnabend während des Lehrganges acht Trainingseinheiten zu absolvieren. Einfließen sollen in die Einheiten die Erfahrungen, die die DHB-Trainer, neben Hamann Zuzanna Porvaznikova, während der letzten internationalen Wettbewerbe gesammelt haben. „Zum einen wollen wir an den individuellen Fähigkeiten der Spielerinnen arbeiten, um sie weiterzuentwickeln, zum anderen an unserer Spielphilosophie.“ Letztere gelte es zu festigen und weiterzuführen. „Wir werden einiges wiederholen, weil wir immer wieder auch neue Spielerinnen dabei haben.“

Frank Hamann zu den drei Testspielen gegen Frankreich: „Hauptziel ist natürlich, jedes Spiel zu gewinnen. Die Begegnungen sind aber auch wichtig, um zu sehen, wie die Spielerinnen das aufnehmen, was wir ihnen im Training vermittelt haben. Zuzanna und ich können dann Feedback und Hilfen geben.“  

Der DHB-Trainer mit dem Blick auf den Kader: „Den Großteil der Spielerinnen kennen wir schon lange; manche intensiver von Lehrgängen oder Wettbewerben, andere aus Sichtungen, vom Länderpokal oder zum Teil auch aus der Jugendbundesliga.“ Das immer wieder neue Gesichter in den Kadern auftauchen, sei gewollt und Ergebnis des Netzwerkes, das die DHB-Trainer im weiblichen Bereich zwischenzeitlich mit Unterstützung der Stützpunkt- und Landestrainer aufgebaut haben. „Die Mädchen entwickeln sich unterschiedlich weiter.“ oti