HVN w94‐95 verpasst knapp die LÄPO‐Finalrunde

Eine Niederlage und zwei Siege – die HVN-Auswahlspielerinnen des Optimierungskaders w94-95 beendeten am Sonntag in Mannheim die Vorrunde zum Länderpokal mit Platz zwei und verpassten damit knapp den Einzug in die Finalrunde.

Nach der Auftaktniederlage 21:26  (11:15) gegen Rheinlandpfalz und dem Sieg gegen Baden 29:26 (11:7) reichte auch ein deutlicher 39:19 (18:8) Sieg gegen Mecklenburg‐Vorpommern nicht zum Gruppensieg.

Bei Punktgleichheit der drei Verbände Baden, Rheinlandpfalz und Niedersachsen belegt die Mannschaft des HVN am Ende Platz zwei.

„Insbesondere die Auftaktniederlage gegen Rheinlandpfalz schmerzte am Ende sehr“, sagt Landestrainer Thomas Engler. „Sicherlich trug hierzu die schwere Gesichtsverletzung von Kim Wahle in der ersten Spielminute einen gewissen Anteil.“ Besonders in der ersten Halbzeit sei der HVN-Mannschaft der Schreck deutlich anzumerken gewesen. In der zweiten Halbzeit konnten sich die Niedersachsen zwar nochmals auf 22:20 heranarbeiten, jedoch verhinderten zwei technische Fehler und das Auslassen von drei guten Torgelegenheiten ein besseres Ergebnis.

Im zweiten Spiel des Tages zeigt sich die HVN Auswahl dann von ihrer guten Seite und dominierte die Gastgeberinnen aus Baden von Beginn an. Bei der 18:11 Führung zu Beginn der zweiten Halbzeit schien das Spiel bereits entschieden, jedoch brachte eine Reihe von einfachen Fehlern im Angriff die Badenerinnen wieder auf 16:19 heran. Eine erneute Steigerung der HVN-Sieben führte zu den 23:17- und 26:20-Führungen. Die Badenerinnen erkämpften sich den 24:27-Zwischenstand. Die Tore von Nele Biester und Maike Deeben brachte die Niedersachsen am Ende dann doch wieder auf die Siegerstraße.

Das abschließende Spiel gegen Mecklenburg‐Vorpommern war dann nur noch Formsache. Über die Spielstände 6:0, 11:3, 15:5 und 18:8 war das Spiel bereits nach 25 Minuten entschieden. In der zweiten Halbzeit setzte die HVN-Auswahl nach und erreichte über 24:10, 30:12 am Ende einen mehr als deutlichen 39:19 Sieg. ThE