HVN-Kader W2001 beim Turnier in Langenfeld: Zwei Spiele, vier Punkte

Was für ein Auftakt: Der HVN-Kader W2001 hat beim Ländervergleich in Langenfeld die erste Begegnung mit 29:16 gewonnen. Die Niedersachsen hatten bereits nach 20 Minuten zur Halbzeit in dem Spiel gegen die Auswahl aus Hessen mit 15:5 in Front gelegen. „Das war deutlich“, formulierte HVN-Trainerin Nadine Große, die den Kader mit Landestrainer Christian Hungerecker und Trainerkollegin Sina Pflücke betreut. Mit einem 24:19 (9:8) gegen die Vertretung aus Rheinland-Pfalz setzten die Niedersachsen am Samstag in Langenfeld ein weiteres Ausrufezeichen.

Spielszene aus der Auftaktbegegnung Niedersachsen vs. Hessen. - Foto: Schlotmann

Amelie Möllmann hatte die Niedersachsen während der Begegnung gegen Hessen gleich zu Beginn mit 1:0 in Führung gebracht. Johanna Block legte zum 2:0 nach. Die 3:2:1-Abwehr, die Landestrainer Christian Hungerecker auf das Feld geschickt hatte, griff. Torhüterin Tabea Ribbe gab der Abwehr den erforderlichen Rückhalt. In Spielminute acht führte Niedersachsen nach zwei weiteren Toren von Soline Müller und jeweils einem Treffer von Toni-Luisa Reinemann und Jonna Tepe mit 6:2. Hessen nahm die Auszeit, was den Spielfluss des HVN-Kaders aber nicht weiter störte. Zur Halbzeit lag Niedersachsen mit 15:5 in Front.

In Halbzeit zwei ließen es die Niedersachsen ruhiger angehen. Kim Lucas stand zwischen den Pfosten. Sie schloss nahezu nahtlos an die Leistungen von Tabea Ribbe an. Hessen gestaltete die Partie jetzt offener, verkürzte zunächst auf 7:15 (23.); wohl Folge von Unkonzentriertheiten, die sich im Spiel der Nordlichter breit machten. Doch das Team Niedersachsen fing sich, hielt den Gegner fortan auf Distanz. Endstand 29:16.

Anabel Heitefuß nach der Auftaktbegegnung gegen Hessen: „Ich glaube, wir haben uns heute hier gut verkauft. Wir haben schnell zu unserem Tempo gefunden. Beeindruckend war, dass wir als echte Einheit aufgetreten sind. Auch die, die auf der Bank saßen, haben die, die auf dem Feld standen, motiviert, alles zu geben.“ Die HVN-Auswahlspielerin zu den Unsicherheiten zu Beginn der zweiten Halbzeit: „Die waren Gott sei Dank schnell verflogen.“

Den niedersächsischen Talenten gelang es, den Teamgeist aus dem Spiel gegen Hessen mit in die Begegnung gegen Rheinland-Pfalz zu übertragen. Kim Lucas: „Ich denke, im zweiten Spiel haben wir echten Charakter bewiesen.“ Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts. Zur Halbzeit lagen die Niedersachsen gerade mal mit einem Tor vorne (9:8).  Auch in Halbzeit zwei konnte sich zunächst keine der beiden Mannschaften absetzen (16:16, 30.). Dann besannen sich die Niedersachsen ihrer Möglichkeiten und warfen sechs Toren in Folge (22:16). „Da war die Begegnung schon entschieden“, sagt Landestrainer Christian Hungerecker mit Blick auf den 24:19 Endstand.

Der Landestrainer: „Es ist uns von Anfang an gelungen, das Tempo hoch zu halten.“ Lobesworte sendet er vor allem an Jule Hultsch und Kim Lucas: „Jule hat sich hervorragend bewegt auf der Mittelposition. Kim hat exzellent pariert. Um Torhüterinnen brauchen wir uns in Niedersachsen aktuell wirklich keine Gedanken machen.“  oti

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