HBL-Lizenzen: Grünes Licht für Wilhelmshaven, Hannover-Burgdorf und Nordhorn-Lingen

Die Lizenzierungskommission der DKB Handball-Bundesliga hat die Entscheidungen zur Erteilung der Lizenzen für die DKB-Bundesliga und die 2. Bundesliga für die Saison 2016/2017 bekannt gegeben. Die TSV Hannover-Burgdorf (DKB Handball-Bundesliga) sowie die HSG Nordhorn-Lingen und der Wilhelmshavener HV (beide Liga zwei) erhalten ihre Lizenzen – vorbehaltlich der sportlichen Qualifikation – ohne Einschränkungen. Den Handballfreunden aus Springe wurde die Lizenz bisher verweigert.

Laut Mitteilung der Handball-Bundesliga hatten die Handballfreunde zum Fristablauf nicht die Unterlagen zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit vorgelegt. Gegen den negativen Lizenzentscheid haben die Springer Beschwerde eingelegt, die durch das Ligapräsidium abgewiesen wurde. Dem Verein bleibt jetzt noch die Möglichkeit, das Schiedsgericht anzurufen.

„Im Rahmen der Prüfungen durch die Lizenzierungskommission konnte positiv festgestellt werden, dass der vorgeschriebene Abbau von bestehendem negativem Eigenkapital durch die Vereine fortgesetzt wurde“, heißt es in der Pressemitteilung der DHKB Handball-Bundesliga.

Die Lizenzentscheide für Aufsteiger aus der 2. Bundesliga in die DKB Handball-Bundesliga, für Aufsteiger aus den dritten Ligen in die 2. Bundesliga sowie für die Absteiger aus der DKB HBL in die zweiten Bundesliga werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.

Die Lizenzierungskommission setzt sich zusammen aus Rolf Nottmeier (Richter am Arbeitsgericht Minden), Olaf Rittmeier (Steuerberater) und Frank Bohmann (Geschäftsführer DKB Handball-Bundesliga). Pressemitteilung DKB Handball-Bundesliga