EWE-Cup in Bremervörde: „Anständiges Debüt“ mit „guten Ansätzen“

Christine Witte und Christian Hungerecker, Landestrainer des Handball-Verbandes Niedersachsen, haben gestern Bilanz des EWE-Cups am Wochenende in Bremervörde gezogen. Die Angehörigen der HVN-Kader W99 und M98 stellten sich während des Ländervergleichs mit den Teams der Verbände aus Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein erstmals im Trikot der HVN-Auswahlmannschaften vor.

Christian Hungerecker spricht mit dem Blick auf den Auftritt des HVN-Kaders W99 von einem „anständigen Debüt“. Als erfreulich bezeichnet der A-Lizenz-Inhaber das Funktionieren der 3:2:1-Abwehr-Formation. „Inzwischen wurde und wird in den Vereinen sehr gute Vorarbeit geleistet.“ Den Vergleich mit den Landesverbänden, speziell mit Hamburg und Schleswig-Holstein, brauche der HVN-Kader nicht zu scheuen: „Jeder kann jeden schlagen.“

In der Ankündigung des Turniers, für das der TSV Bremervörde die örtliche Ausrichtung übernommen hatte, sprach Hungerecker von einem ersten ernstzunehmenden Test vor der DHB-Leistungssport-Sichtung im Frühjahr 2014. „Die Mädchen um Kapitänin Isabelle Dölle wissen jetzt, woher auf diesem Level der Wind weht.“ Im Vorfeld der für das zweite Halbjahr 2014 geplanten Maßnahmen seien alle Spielerinnen aufgefordert, an der Verbesserung der athletischen Grundlagen zu arbeiten.

Christine Witte spricht von „guten Ansätzen“, die sie während des Turniers in Bremervörde im Kader M98 erkannt hätte. In den Grundspielen habe man neben dem gewohnten 3:2:1-Deckungssystem erstmalig in der Variante „4gg4“ die Abwehrformation 6:0 gewählt, „die auch in der DHB-Leistungssportsichtung gefordert wird.“ In den Zielspielen lag der Schwerpunkt dann auf der  3:2:1-Abwehr. 

Christine Witte bedauert, dass Max Arndt nach einem Zusammenstoß mit einem Gegenspieler im Spiel gegen Hamburg (33:28) verletzt passen musste. Gegen Schleswig-Holstein hätten die Niedersachsen nach anfänglichen Abspracheproblemen im Abwehrverband und einem deutlichen Rückstand durch eine kämpferische Leistung noch einen 32:32-Unentschieden erzielt. Witte: „Für das entscheidende Spiel gegen das Team des Bremer Handballverbandes hatten sich die Jungs viel vorgenommen. Letztendlich haben sie aber die hoch gesteckten Ziele nicht erreicht.“ Bremen gewann 30:26.

Die Ergebnisse der Turnierspiele

Wettbewerb W 99

Bremen - Schleswig-Holstein 6:29

Hamburg - Niedersachsen 21:23

Bremen - Hamburg 10:37

Schleswig-Holstein - Niedersachsen 16:13

Niedersachsen - Bremen 26:13

Hamburg - Schleswig-Holstein 20:18

Wettbewerb M 98

Hamburg -Niedersachsen 28:33

Bremen - Schleswig-Holstein 25:36

Hamburg - Bremen 37:33

Schleswig-Holstein - Niedersachsen 32:32

Schleswig-Holstein - Hamburg 25:23

Bremen - Niedersachsen 30:26

 

Die Abschlusstabellen

Wettbewerb W 99

01) Schleswig-Holstein 4:2 63:39

02) Hamburg 4:2 78:51

03) Niedersachsen 4:2 62:50

04) Bremen 0:6 29:92

Wettbewerb M 98

01) Schleswig-Holstein 5:1 93:80

02) Niedersachsen 3:3 91:90

03) Hamburg 2:4 98:91

04) Bremen 2:4 88:99

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