Arbeitskreis Schiedsrichterwesen konstituierte sich

Etwas Wehmut machte sich am Sonntagabend zum Abschluss des letzten von drei Schiedsrichterlehrgängen zur Vorbereitung auf die Spielzeit 2010/2011 doch breit. 38 Referees beteiligten sich an der Maßnahme auf Norderney, die von fünf Referenten gestaltet wurde. HVN-Schiedsrichterwart Hans-Jürgen Gottschlich spricht von „guten Leistungen“, die die Angehörigen der Zunft zeigten. Der Lehrgang war vorerst der letzte, den der Handball-Verband Niedersachsen auf der Nordseeinsel anbot.

Teilnehmer und Referenten des Lehrgangs auf Norderney.

Der TuS Norderney, bis dato Bewirtschafter des als Jugendherberge geführten Sport- und Gästehauses, gibt die Verantwortung für die 64 auf 13 Zimmer verteilten Betten zählende Einrichtung ab. Einher mit der Betriebsaufgabe geht ein umfangreicher Umbau der „Kult-Lehrgangsstätte des HVN“ (O-Ton Gottschlich). Der Schiedsrichterwart selbst kennt den Lehrgangsort seit 1972. Ob der HVN auch nach Abschluss des Umbaus Lehrgänge auf der Ostfriesischen Insel anbietet sei offen. „Man soll niemals nie sagen.“
 
Vorausgegangen war dem Lehrgang bereits am Freitag die konstituierende Sitzung des Arbeitskreises Schiedsrichterwesen. In Beisein von HVN-Geschäftsführer Gerald Glöde wurden die in den Schiedsrichterlinien des Verbandes dokumentierten Aufgaben der einzelnen Arbeitskreismitglieder erörtert. Hans-Jürgen Gottschlich: „Eine sehr gute Grundlage für die weitere gemeinsame Arbeit.“ oti

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