Abschied: Ulrike Busses Rat wird auch in Zukunft gefragt sein

„Ihr Arbeitsbeginn soll nun der 1. Oktober sein. Bitte finden Sie sich um 8 Uhr in unseren Geschäftsräumen ein“ - ein Originalzitat aus einem Brief, der Ulrike Busse, Mitarbeiterin des Handball-Verbandes Niedersachsen, im Sommer vor 30 Jahren in den Briefkasten flatterte. Und weiter: „Die erste Einweisung wird unsere Frau Voelk vornehmen, da sich der Geschäftsführer bis einschließlich 2. Oktober noch auf einer DDR-Reise befindet.“ Nach über 30 Jahren wechselt die bis dato dienstälteste Mitarbeiterin des Verbandes jetzt in den Ruhestand.

Ulrike Busse (r.) beim Verbandstag 2010 in Hannover.

Ulrike Busse stammt aus Bremervörde,  wo sie, 1946 geboren, die Schulzeit absolvierte. Was folgte, war eine Ausbildung zur Kauffrau im Großhandel.

1966 heiratete sie Friedrich Wilhelm Busse. Ein Jahr später brachte sie Michael Busse zur Welt, 1972 dessen Bruder Jörn.

Friedrich Wilhelm Busse, Beamter der Bundeswehrverwaltung, entführte seine Familie unter anderem nach Sardinien. Ein längerer Auslandsaufenthalt, an den sich die HVN-Mitarbeiterin noch heute gerne erinnert.

1979 versetzte der Dienstherr Friedrich Wilhelm Busse nach Hannover. Seitdem ist die Landeshauptstadt Lebensmittepunkte des Ehepaars.

Während in den Anfängen ihrer HVN-Tätigkeit Ulrike Busses Schwerpunkt auf allgemeinen Sekretariatsaufgaben lag, wurde sie 1997 erste Ansprechpartnerin der Vereine, wenn es um Spielausweise geht.

„Dabei hat sie alle Entwicklungen mit begleitet und scheut sich bis  heute nicht, sich neuen Methoden und Abläufen zu stellen“, sagt HVN-Geschäftsführer Gerald Glöde. „Wir haben Ulrike Busse als eine kollegiale Mitarbeiter kennen und schätzen gelernt.“

Als Organisationstalent zeichnete sie in den vergangenen 30 Jahren des Öfteren durch die Vorbereitung der jährlichen Betriebsausflüge aus.

Gerald Glöde: „Wir wollen und werden auch in den nächsten Monaten nicht auf ihren Rat verzichten.“ gg