Verbandstag: Jens Kapell bewirbt sich um Nachfolge von Wolfgang Gremmel

Im Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachsen zeichnen sich Veränderungen ab: Wolfgang Gremmel, seit 1997 Vizepräsident Finanzen des HVN, verzichtet am Samstag während des Verbandstages in Hannover auf eine erneute Kandidatur. Wunsch-Nachfolger von Präsident Stefan Hüdepohl ist Jens Kapell, Steuerberater mit Wohnsitz in Eyendorf. Kapell signalisierte jetzt gegenüber dem Präsidium, sich bei den Delegierten des Verbandstages um die Gremmel-Nachfolge bewerben zu wollen.

Wolfgang Gremmel und Jens Kapell (von links). - Foto: Schlotmann

Kapell bezeichnet sich als „Handballer durch und durch“: 35 Jahre bewegte er als Aktiver den Ball über das Spielfeld. Er engagiert sich aktuell als Schiedsrichter in den Spielklassen des Handball-Verbandes Niedersachsen und wirkt seit 16 Jahren im Vorstand des MTV Eyendorf mit. „In unterschiedlichsten Funktionen“, erklärt der 50-Jährige. „Wenn man in Eyendorf geboren wird, dann muss man Handball leben.“
 
Er verweist auf Tätigkeiten unter anderem als Vorsitzender des Schiedsgerichtes, Verbandskassenprüfer und als Staffelleiter im ehemaligen Handball-Kreis Harburg-Land. Der Eyendorfer trainierte genauso Jugendmannschaften unterschiedlichster Jahrgänge.
 
Kapells Motivation, Wolfgang Gremmels Fußstapfen füllen zu wollen: „Ich bin immer daran interessiert, etwas Neues zu machen.  Es muss interessant und vielseitig bleiben.“
 
Der 50-jährige Vater zweier Kinder ist seit 2002 selbstständig und beschäftigt in seiner Steuerberater-Kanzlei aktuell sechs Mitarbeiter. Kapell ist Fachberater für Sanierung und Insolvenzverwaltung sowie Fachberater für Unternehmensnachfolge. Das Verbands- uns Vereinswesen ist dem Eyendorfer nicht fremd: „Ich betreue unter anderem mehrere größere Vereine in Hamburg und Niedersachsen aus dem Sport und dem sozialen Bereich sowie auch einen nationalen Berufsverband.“
 
Im Fall einer Wahl am Samstag setzt der Eyendorfer auf die Unterstützung von Wolfgang Gremmel: „Es wird nicht leicht, jemanden zu ersetzen, der dieses Amt über so viele Jahre mit Herzblut ausgefüllt hat.“