Tageslehrgang in Hannover: „Endlich wieder Handball“

Für Timm Dietrich sei es ein besonderer Lehrgang gewesen, sagt er. „Vor einem Vierteljahr habe ich hier das letzte Frühtraining geleitet, heute geht es endlich wieder los“, begrüßte der Landestrainer des Handball-Verbandes Niedersachsen die Teilnehmerinnen des Tageslehrganges der weiblichen Jugend der Jahrgänge 2005 und 2006 in Hannover. „Endlich wieder Handball“, sagt auch Liv Greger vom HSC Ehmen. „Ich habe mich sehr gefreut über Timms Anruf“, bestätigt Merja Wohlfeil vom TV Hannover-Badenstedt.

Merja Wohlfeil beim Tageslehrganges der weiblichen Jugend der Jahrgänge 2005 und 2006 in Hannover. - Foto: Zehrfeld

Eine Laufeinheit, bei der Fiona Bitter von der HSG Grönegau-Melle ihre Mitstreiterinnen am Ende hinter sich ließ, bildete den Auftakt. „Ich habe sehr viel Intervallläufe mit meiner Mutter gemacht in den letzten Wochen“, erklärte sie. „Insgesamt war die läuferische Qualität heute gut. Man merkt, dass die Teilnehmerinnen etwas getan haben“, so Dietrich. Besonderes Augenmerk habe der Landestrainer mit seinen anschließenden Übungen auf den Schulter-und Kniebereich gelegt. „Das sind die beiden Bereiche, die beim Handball mit am stärksten gefordert und gefährdet sind. Entsprechend muss da auch am meisten nach einer so langen Pause gearbeitet werden.“

Zu Beginn der zweiten Trainingseinheit brachte das Trainerteam Bälle ins Programm. 

„Wie schon am Vortag in Hollenstedt war es auch heute wieder ein sehr disziplinierter Lehrgang“, bedankte sich Dietrich für die Umsetzung der Hygiene-Vorgaben. Die meisten Spielerinnen hatten vor dem Lehrgang lediglich ein- oder zweimal seit dem Shut-Down in der Halle gestanden. „Landestrainerin Christine Witte und ich hoffen natürlich, dass nicht nur für die Heimatvereine unserer Auswahlspieler, sondern für alle Klubs in Niedersachsen das Signal ankommt. Wir können – wo es die Verhältnisse zulassen - schon eine ganze Menge auch unter den augenblicklichen Gesundheitsvorschriften im Training bewegen.“