Recken-Verzicht auf EHL-Start: Gefahr für Überlastung der „gesamten Organisation“

Die Recken der TSV Hannover-Burgdorf machen keinen Gebrauch von der Berechtigung zur Teilnahme an der European Handball League (EHL). Darauf weisen die Verantwortlichen des Handball-Bundesligisten in einer Pressemitteilung hin.

Die Recken verzichten auf die Teilnahme an der European Handball League. - Foto: Zehrfeld

„Bei realistischer Betrachtung aller Einflussfaktoren sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass die organisatorischen, gesundheitlichen und finanziellen Risiken eine Gefahr der Überbelastung für unsere gesamte Organisation bedeuten könnten“, erklärt Geschäftsführer Eike Korsen.

Ursprünglich hätten die Recken in der Qualifikationsrunde, die bereits Mitte September stattfinden wird, in die EHL eingegriffen. Nach einem K.O.-Duell mit Hin- und Rückspiel wäre es dann zu einer Gruppenphase mit je sechs Teams pro Gruppe und zehn weiteren Spielen gekommen, an die sich wiederum im K.O.-Modus ein Achtel- und Viertelfinale auf dem Weg zum Final-4-Turier angeschlossen hätten. 

„Die Gewährleistung des nationalen Spielbetriebes mit 20 Mannschaften und 38 Spielen birgt unter den aktuellen Bedingungen mehr als genug Herausforderungen und ist unser ,Brot- und Buttergeschäft‘. Daher müssen und wollen wir alle uns zur Verfügung stehenden Ressourcen auf die ,stärkste Liga der Welt‘ verwenden“, verdeutlicht sportlicher Leiter Sven-Sören Christophersen.