Peter Steininger und Jürgen Weisske Sprecher der Oberliga-Vereine

Die Vertreter der Oberliga-Vereine der Frauen wählten am Samstag während des Staffeltages den 40-jährigen Peter Steininger vom SV Altencelle zu ihrem Vertreter im Spielausschuss des Handball-Verbandes Niedersachsen. Jürgen Weisske wurde erneut von den Oberligisten der Männer im Amt bestätigt.

Beim Staffeltag wurden die Vereine der Oberligamannschaften über wichtige Themen zur kommenden Saison informiert. - Foto: Archiv

Vizepräsident Spieltechnik, Jens Schoof, informierte die Vereine über die durch die Corona-Pandemie bedingten Auflagen, einen Hygienebeauftragten in nuLiga zu benennen und ein Hygienekonzept auf ihrer Homepage zu veröffentlichen. Eine Verlinkung direkt aus dem öffentlichen Bereich von nuLiga sei zurzeit in Bearbeitung. Jens Schoof: „Sollte ein Verein keine Hygienekonzept hinterlegen, finden dort keine Heimspiele statt. Die Spielleitende Stelle wird gegebenenfalls Wertungen vornehmen.“

Unterschiedliche Auffassungen gab es bei der vom Spielausschuss angeregten Regelung, dass jeder Heimverein zehn Prozent der Zuschauerkapazität, mindestens aber fünf  Eintrittskarten, den Gastvereinen auf Anforderung zur Verfügung stellen soll. Während diese Regelung von den Frauenoberligisten akzeptiert wurde, verwiesen die Männeroberligisten auf die wirtschaftlichen Zwänge, so dass die Zehn-Prozent-Regelung keinen Zuspruch fand. Jens Schoof erläuterte den weiteren Verfahrensweg. Der Spielausschuss wird dem Präsidium einen Vorschlag zur Entscheidung vorlegen.

Während die Überlegung den freien Eintritt der Schiedsrichter bis auf Widerruf aufzuheben, von den Männern begrüßt wurde, sahen die Frauenoberligisten keine Notwendigkeit, diese Regelung aufzuheben.

In Zusammenarbeit mit der Firma Sportlounge werden die Vereine zukünftig die Möglichkeit haben, ihre Spiele zu streamen, so dass jeder Fan die Spiele seiner Mannschaft live online verfolgen kann.

Das Betreten des Torraumes sei eines der Schwerpunktthemen während der diesjährigen Fortbildungen der Schiedsrichter gewesen, berichtete Schiedsrichterwart Volker Pellny.  Des Weiteren verwies er auf ein Fortbildungsangebot für die in den Vereinen tätigen Schiedsrichterbeobachter am 26. September als Online-Veranstaltung. 

Präsident Stefan Hüdepohl informierte über eine geplante Umfrage „Wie sehen Spieler, Trainer, Abteilungsleiter, etc.“ den zukünftigen Handballspielbetrieb.

Gerald Glöde verwies darauf, dass vom Land Niedersachsen in 2020 bis zu sieben Millionen Euro im Rahmen eines Corona-Sonderprogramms für Sportorganisationen zur Verfügung gestellt werden. Anträge sind beim Landessportbund Niedersachsen zu stellen. (https://lsbntweb.lsb-niedersachsen.de/foerder.osp)

Des Weiteren informierte er über eine Kooperation mit der Fa. KST Innovations, die den Handball-Vereinen in Niedersachsen und Bremen eine App zur digitalisierten Erfassung ihrer Zuschauer zur Verfügung stellen wird.