Northeimer HC spielt die Saison in vier Hallen

Der Northeimer HC hat mit seinem Einspruch um die Nutzung seiner Heimspielstätte vor dem Sportgericht des Deutschen Handballbundes einen Teilerfolg errungen. Die ersten vier Heimspiele darf der Drittligist nun nach der Gerichtsentscheidung in der Northeimer Schuhwallsporthalle noch austragen. Die Verlängerung der Spielerlaubnis ist aber bis Donnerstag, 26.11.2020, befristet.

Die Spiele gegen die HSG Eider Harde, den SV Anhalt Bernburg, SC DHFK Leipzig II und Füchse Berlin II können nach dem derzeit gültigen Spielplan in Northeim noch vor heimischen Publikum stattfinden. Die beiden Niedersachsenderbys gegen Eintracht Hildesheim und MTV Braunschweig werden in die Sparkassen-Arena nach Göttingen verlegt. Neun weitere Spiele werden in der Stadionsporthalle von Einbeck angesetzt, für zwei Partien – gegen den Oranienburger HC und Mecklenburger Stiere Schwerin – steht der Austragungsort noch nicht fest.

„Das bedeutet für die vielen ehrenamtlichen Helfer des Vereins eine Menge Organisation und Einsatzbereitschaft. Vor allem 3-4 unterschiedliche Hygienekonzepte, 3-4 unterschiedliche Hallenkapazitäten und immer wieder die logistischen Aufgaben zu jedem Heimspiel stellt den Verein, neben den wirtschaftlichen Risiken einer Corona-Saison, vor eine große Herausforderung“, teilt der Northeimer HC in seiner Pressemitteilung mit.