M2003 beendet Deutschland-Cup auf Platz zwölf

Die Auswahlmannschaft der männlichen Jugend der Jahrgänge 2003 und jünger des Handball-Verbandes Niedersachsen beendete den Deutschland-Cup der Landesverbände des Deutschen Handballbundes auf Platz zwölf. Im letzten Platzierungsspiel am Sonntagmorgen unterlagen die Niedersachsen der Zweitvertretung von Handball Baden-Württemberg mit 31:37. Schon zur Halbzeit hatte der HVN-Kader mit 10:17 zurückgelegen.

In der Platzierungsrunde am Samstag war die Mannschaft um Landestrainerin Christine Witte und HVN-Trainer Ludger Emke der Auswahl des Landesverbandes Westfalen mit 27:28 (12:11) unterlegen.

In der Vorrunde spielten die Niedersachen 20:22 gegen Berlin, 19:25 gegen Mittelrhein 19:25 und 31:20 gegen den Bremer Handballverband.

Handball-Verband Niedersachsen : Bremer Handballverband 31:20 (16:12)

Der HVN-Kader erarbeitete sich bis zur 13. Spielminute ein 11:9, setzte sich aber nicht entscheidend ab. Nicht zuletzt die Paraden von Torhüter Roman Behrenswerth sicherte den Niedersachsen zur Halbzeit einen Vier-Tore-Vorsprung (16:12).

In der zweiten Halbzeit fanden die Niedersachsen insbesondere über Gegenstöße besser ins Spiel. Fabrice-Joel Wolf erzielte in der 26. Spielminute mit einem sehenswerten Kempa-Tor das 22:14 für den HVN-Kader. Am Ende stand ein 31:20 auf der Anzeigetafel der Lilli-Henoch-Sporthalle.

Harm Brockhausen (TSV Burgdorf): „Wir konnten uns in der ersten Halbzeit nicht absetzen und waren nicht konstant genug. Dagegen klappte es in der zweiten Halbzeit umso besser, da wir häufig auf unser schnelles Umschaltspiel gesetzt haben.“

Torschützen HVN: Luca-Elias Weiß (7), Justus Fischer (5), Ole Hagedorn (5), Daniel Weber (4), Leon Keller (4), Fabrice-Joel Wolf (3), Theodor Teuteberg (2), Thorben Marx (1), Roman Behrenswerth, Jorit Reshöft, Karol Chmielewski, Julian Fischer, 
Niklas Mellmann, Robert Timmermeister, Jan Mattis Heyk


Handball-Verband Niedersachsen : Handball-Verband Mittelrhein 19:25 (07:12) 

Der HVN-Kader erwischte einen schwierigen Start und lag in der zehnten Spielminute mit 3:7 hinten. Mittelrhein erzielte insbesondere durch Gegenstöße leichte Tore und führte zur Halbzeit 12:7. 

In Halbzeit zwei gestalteten die Niedersachsen das Spiel zunächst ausgeglichen. In Minute 32 führte der Gegner mit 21:16. Dem HVN-Kader gelang es nicht mehr, das Ruder rumzureißen. Die Niedersachsen unterlagen 19:25. 

Jorit Reshöft (TV Bissendorf-Holte): „Insgesamt haben wir in der Abwehr zu oft in den letzten Momenten den Zugriff verloren, wodurch Mittelrhein einfache Tore werfen konnte. Darum müssen wir uns mit dem Ergebnis leider abfinden.“

Torschützen HVN: Leon Keller (4), Thorben Marx (4), Jan Mattis Heyken (3), Justus Fischer (2), Jorit Reshöft, Fabrice-Joel Wolf, Karol Chmielewski, Ole Hagedorn, Luca-Elias Weiß, Theodor Teuteberg (je 1), Roman Behrenswerth, Julian Fischer, Daniel Weber, Niklas Mellmann, Robert Timmermeister


Handball-Verband Niedersachsen : Handball-Verband Berlin 20:22 (11:11)

Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts: Nach zehn Minuten führte die Niedersachsen-Auswahl mit 8:6. Die Abwehr stand robust und im Angriff erarbeitete sich der HVN-Kader schnelle einfache Tore. Die Kooperation zwischen Rückraum-Mitte Fabrice Wolf und Kreisläufer Justus Fischer erwies sich als erfolgreiches Mittel gegen die offensive 3:3-Deckung der Berliner. Dann ließ die Konzentration der Niedersachsen nach. Technische Fehler schlichen sich ein. Berlin fand wieder ins Spiel und glich bis zur Halbzeit aus (11:11).

Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten die Berliner. Sie führten nach 28 Minuten mit 18:14. Niedersachsen kämpfte und verkürzte den Abstand bis auf ein Tor. Beim Spielstand von 20:21, 30 Sekunden vor Spielende, kamen die Niedersachsen noch einmal in Ballbesitz. Nach einem technischen Fehler und einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung verlor der HVN-Kader den Ball. Berlin erhöhte mit dem Schlusspfiff auf 22:20.

Torschützen HVN: Justus Fischer (8), Luca-Elias Weiß (5), Fabrice-Joel Wolf (4), Daniel Weber (2), Ole Hagedorn (1), Roman Behrenswerth, Leon Keller, Jorit Reshöft, Karol Chmielewski, Julian Fischer, Jonas Gerkens, Niklas Mellmann, Theo Teuteberg, Robert Timmermeister, Jan Mattis Heyken, Thorben Marx