M2002 beim Deutschland-Cup: 2:4-Punkte reichen nicht für das Viertelfinale

Drei Spiele, 2:4-Punkte, Platz drei in der Vorrundengruppe B in Berlin: Der HVN-Kader M2002 hat beim Deutschland-Cup der Jahrgänge 2002 und jünger der Landesverbände des Deutschen Handballbundes den Einzug in die Viertelfinalrunde verpasst, spielt jetzt in der Runde um die Plätze neun bis zwölf. Die Niedersachsen messen sich dabei mit den Vertretungen von Rheinland-Pfalz Handball, aus Sachsen und Baden-Württemberg II.

Aktivposten im Spiel des Teams Niedersachsen: Justus Fischer. - Foto: Schlotmann

Donnerstag war das Team Niedersachsen in die Bundeshauptstadt gereist und fand am Freitagmorgen mit dem 26:19 gegen die Vertretung des Bayerischen Handball-Verbandes einen Turniereinstieg nach Maß. 

In der zweiten Vorrundenbegegnung unterlag das Team Niedersachsen Westfalen mit 20:23 und im letzten Vorrundenspiel Baden-Württemberg I mit 20:26.

Landestrainerin Christine Witte spricht mit Blick auf die Begegnung gegen Bayern von einem „guten Start“ in das Turnier, der auf geschlossene Abwehr- und gute Torhüterleistungen zurückzuführen sei; aber genauso auf „einfache Tore“ über die erste und zweite Welle.

In der Begegnung gegen Westfalen hätte sich Probleme in der Abwehr breit gemacht. „Wie in dem Spiel gegen Württemberg haben wir es nicht geschafft, unter 20 Gegentoren zu bleiben.“ Vermisst habe sie die „einfachen Tore“ sowie die für den Kader übliche geschlossene Angriffsleistung. 

„Wir haben viel über den Kreis gespielt. Justus Fischer setzte sich immer wieder in Szene, worauf sich bei zunehmender Spielzeit die gegnerischen Abwehrreihen immer besser einstellten“, erklärt Witte. „Justus hat ein super Turnier gespielt; aber das reicht eben nicht gegen Mannschaften wie Westfalen und Baden-Württemberg.“

Um 15 Uhr trifft der HVN-Kader am Sonnabend auf Rheinland-Pfalz. „Wenn wir das Spiel gewinnen“, so Witte, „spielen wir am Sonntag um Platz neun. Ein einstelliger Tabellenplatz ist jetzt das Ziel.“