Ländervergleich im Saarland: Doppel-Sieg für die Teams Niedersachsen

Die HVN-Kader W2004 und M2003 kehren mit ersten Plätzen von den Ländervergleichsturnieren im Saarland zurück. 

Der HVN-Kader w2004 beim Ländervergleich im Saarland.

Der HVN-Kader M2003 beim Ländervergleich im Saarland.

Landestrainerin Christine Witte zum Abschneiden des HVN-Kaders M2003: „Das war ein gute Teamleistung mit einer starker Abwehr und guten Torhütern.“ Entwicklungspotenzial sieht die Landestrainerin in den Angriffsleistungen des Kaders der männlichen Jugend: „Vor allem gegenüber offensiven Abwehrformationen.“

Das Team Niedersachsen hatte zunächst die Vertretung des Handball-Verbandes Niederrhein mit 20:14, dann die Vertretung des Handball-Verbandes Saar mit 20:13, die aus Hessen mit 20:16 und das Team Rheinland-Pfalz mit 24:18 bezwungen.

Einen Einstieg nach Maß fand genauso der HVN-Kader W2004: Dem 24:15 gegen das Team Rheinland-Pfalz folgte am Sonnabend ein 30:21 gegen die Vertretung des Handball-Verbandes Niederrhein. „Wir haben zwar noch einige Baustellen, sind aber auf einem guten Weg“, bilanzierte Landestrainer Timm Dietrich schon nach Ende des ersten Turniertages. „Wir werden uns vor allem noch mit der 3:2:1-Abwehr und dem kooperative Angriffsspiel beschäftigen müssen.“

Im Spiel gegen Hessen am Sonntagmorgen unterlagen die Niedersachsen Hessen mit 18:19. „Nach passabler erster Halbzeit und einer 12:10-Führung“, sagt Landestrainer Dietrich. „Dann haben wir vorne den Faden verloren und konnten den Vorsprung nicht ins Ziel bringen.“ Dietrich hadert mit der Ballannahme in der Bewegung. „Dadurch entwickelten wir im Spiel eins gegen eins kaum Durchschlagskraft.“

Die Begegnung gegen die Vertretung des Handball-Verbandes Saar mutierte zu einem echten Endspiel. Timm Dietrich: „Wir benötigten einen Punkt, um Turniersieger zu werden. Selbst bei einer knappen Niederlage wären wir aber über das Torverhältnis Turniersieger gworden, da dann alle Mannschaften 4:4 Punkte gehabt hätten. Das Torverhältnis sprach für uns.“ 

Zur Halbzeit führten die Gastgeber mit 11:6. Dietrich spricht von einer „miserablen und lustlosen Abwehrleistung“ der Niedersachsen. In Halbzeit zwei hätten sich die „jungen Damen“ von einer anderen Seite gezeigt: Der Landestrainer bestätigt dem HVN-Kader eine „aggressive und aufmerksame Abwehrarbeit“ sowie eine „sehr gute Chancenverwertung“. „Dem Saarland gelangen in der zweiten Halbzeit gerade einmal vier Torabschlüsse, sodass wir durch einen 16:0-Lauf auf 22:11 enteilen konnten. Endstand war dann 28:12. Turniersieg.“