Jugendsprecher Timo Hoffschrör: „Man nimmt eine ganze Menge mit“

Am Samstag, 20. Februar, konstituieren die Jugendsprecher des Handball-Verbandes Niedersachsen in Hannover ein J-Team. Neben Janina Helmecke, Maren Kamjunke, Edgar Rot und Jannis Klein gehört Timo Hoffschrör aus Meppen zum Kreis der Jungen Engagierten. Maren Kamjunke sprach für die Redaktion von hvn-online.com mit dem 24-Jährigen über An- und Einsichten sowie Ziele.

Timo Hoffschrör ist Jugendsprecher des Handball-Verbandes Niedersachsen.

hvn-online.com: Seit wann engagierst du dich ehrenamtlich für den Handballsport? In welchen Tätigkeiten?
Timo Hoffschrör: Seit 2012 engagiere ich mich in der Handballabteilung des TV Meppen. Zunächst war ich als Betreuer einer E-Jugend tätig. Dies steigerte sich dann im Laufe der Zeit. Heute trainiere ich eine weibliche B- und eine weibliche A-Jugend, bin Schiedsrichter und Jugendsprecher im Verein.
 
hvn-online.com: Warum engagierst du dich, was treibt dich an?
Timo Hoffschrör: Ohne ehrenamtliche Tätigkeiten läuft heutzutage nicht mehr viel. Wir brauchen Trainer, Schiedsrichter, Zeitnehmer und Sekretäre, um den Spielbetrieb sicherzustellen. Dies ist ganz wichtig, damit die Jugendlichen nicht den Spaß am Handballsport verlieren. Da möchte ich zu beitragen, dass das zumindest im Verein so gut weiterläuft, wie bisher. 
 
hvn-online.com: Was sind deine Ziele als Jugendsprecher? Was möchtest du in den drei Jahren Amtszeit erreichen?
Timo Hoffschrör: Das, was mir in meinem eigenen Verein wichtig ist, ist mir auch auf HVN-Ebene wichtig. Ich möchte möglichst viele Jugendliche für den Handballsport begeistern. Dies versuchen die anderen Jugendsprecher und ich, durch verschiedene Projekte zu ermöglichen. 
 
hvn-online.com: Gibt es schon Pläne für die ersten Veranstaltungen?
Timo Hoffschrör: Wir wollen uns erst einmal untereinander kennenlernen, dann die Jugendsprecher in den Regionen und in den Vereinen. Für das Treffen mit den Engagierten aus den Gliederungen wollen wir ein Neon-Golf-Event vorbereiten. Bei diesem Treffen wollen wir auch schon unsere ersten Ideen sammeln, damit wir zeitnah auch erste Projekte verwirklichen können. 
 
hvn-online.com: Wie schaffst du es, Ausbildung und Ehrenamt „unter einen Hut“ zu kriegen?
Timo Hoffschrör: Das ist zurzeit wirklich schwer. Von der Arbeit geht es meistens direkt in die Halle. Entweder selbst als aktiver Spieler und eben als Trainer. Meistens bin ich dann auch erst ziemlich spät zu Hause. Da ist nicht viel mit Ruhe und Entspannung. 
 
hvn-online.com: Kannst du anderen Jugendlichen das Ehrenamt im Verband und/oder Verein weiterempfehlen? Wenn ja: Wieso?
Timo Hoffschrör: Auf jeden Fall kann ich das weiterempfehlen. Man nimmt viele neue Erfahrungen mit und lernt neue Menschen kennen. Das glaubt man im ersten Moment gar nicht. Zum anderen sind die Vereine und auch der Verband auf das Ehrenamt angewiesen, um funktionieren zu können.
 
hvn-online.com: Wie bist du zur Sportart Handball gekommen? 
Timo Hoffschrör: Ich habe relativ spät mit Handball begonnen. Ich war damals 14 Jahre alt und habe einfach mal ein Schnuppertraining mitgemacht. Vorher hatte ich schon einige andere Sportarten ausprobiert. Das Handball-Training hatte mir unglaublich viel Spaß gemacht, dass ich bis heute dabei geblieben bin.