HVN-Pokal-Turniere: Landestrainer ziehen Bilanz

Am letzten Tag des HVN-Pokalturniers wurden die letzten Platzierungen ausgespielt. Während der männliche Landeskader um Trainerin Christine Witte um den siebten Platz spielten, hatte Trainer Timm Dietrich mit seinem weiblichen Landeskader im Finale gegen den HV Sachsen die Chance auf den Turniersieg.

Nachdem die männlichen Nachwuchstalente des HVN in der vergangenen Woche schon zwei Mal gegen den HV Westfalen gespielt hatten und es bei beiden Begegnungen sehr ausgeglichen zuging, konnte man auch dieses Mal ein spannendes Spiel erwarten. Dazu kam, dass beide Mannschaften nach den vorherigen zwei Tagen nicht mehr bei vollständigen Einsatzkräften waren,  sodass es bei dem Spiel darum ging, wer länger das Niveau aufrecht erhalten kann. Der Spielverlauf spiegelte das erwartete Spiel wider, da das Ergebnis nach 50 Spielminuten 32:32 lautete. Das führte dazu, dass sich beide Trainer darauf einigten, dass man sich mit einem Unentschieden im Spiel um Platz 7 zufriedengeben kann. Witte: „Insgesamt können wir uns mit dem gespielten Turnier zufriedengeben, da wir im gesamten Turnier jedem Spieler seine Spielanteile geben wollten, sodass bei jedem Spiel eine andere Mannschaft auf dem Feld stand. Wir konnten das Niveau trotzdem aufrecht erhalten, wodurch wir nun gestärkt zum Deutschland-Cup im Dezember fahren können.“

Für die weiblichen Talente und Timm Dietrich ging es im letzten Spiel um alles. Nachdem man im letzten Jahr das Finale verloren hatte, wollte man in diesem Jahr alles daran setzen, das Turnier dieses Mal zu gewinnen. Mit dem HV-Sachsen bekam man es aber mit einem ebenbürtigen Gegner zutun, der den weiblichen Landeskader in der Vergangenheit auch schon vor Probleme gestellt hatte. Daraus resultierte, dass man sich im Finale nach einem harten Kampf leider knapp mit 18:22 geschlagen geben musste. Dietrich: „Es ist schade, dass es dieses Jahr mit dem Turniersieg nicht geklappt hat. Doch ich bin stolz auf die Mannschaft, da wir ein tolles Turnier gespielt haben und bis zum Finale ungeschlagen waren.“

Für beide Mannschaften war der HVN-Pokal ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Deutschland-Cup, der bei den Jungs im Dezember und bei den Mädchen im Januar stattfindet. Insgesamt waren die Spiele für Timm Dietrich und Christine Witte ein voller Erfolg, da man nun an den letzten Kleinigkeiten in den nächsten Lehrgängen arbeiten kann und zusätzlich eine positive Entwicklung aus den letzten Turnieren erkennen konnte.

Ein Dank geht an die JSG Weserbergland und insbesondere Spartenleiter Stephan Kutschera, die auch in diesem Jahr dafür gesorgt haben, dass das komplette Turnier top-organisiert war und es in diesem Jahr auch wieder zu spannenden Spielen und Handball auf sehr hohem Niveau kam.