HVN-Kader M2003: Start in das Projekt „Deutschland-Cup“

Heute, Donnerstag, startet die Niedersachsenauswahl der Jahrgänge 2003 und jünger der männlichen Jugend in das Projekt „Deutschland-Cup“: Bei Leistungsvergleich in Berlin treffen die Niedersachsen auf die besten Nachwuchstalente der Landesverbände des Deutschen Handballbundes.

Der HVN-Kader M2003.

Schon am Dienstag hatte Landestrainerin Christine Witte den HVN-Kader zu einer letzten Vorbereitungseinheit zusammengezogen. Unter anderem stand ein Testspiel gegen die männliche A-Jugend des TSV Anderten auf dem Programm. Die Landesauswahl gewann 34:29.

Witte: „Wir fahren nicht nach Berlin, um nur dabei zu sein. Wir wollen in jedem Spiel die bestmögliche Leistung auf das Feld bringen.“

Zum ersten Vorrundenspiel betreten die Niedersachsen am Freitag um 10 Uhr das Parkett. Gegner ist der Handball-Verband Berlin. Weiter Vorrundengegner sind Vertretungen der Handballverbände Mittelrhein und Bremen. Vor- und während des Deutschland-Cups begleiten neben Christine Witte der HVN-Trainer Ludger Emke sowie die Physiotherapeuten Svenja Plinke und Karoline Weber den Kader.

Die Kadervorstellung

Ole Hagedorn über Jonas Gerkens (RM, RR, KR):  „Spielt beim VFL Horneburg und zeichnet sich insbesondere durch seine gute Abwehr im Innenblock und auf den Halbpositionen aus. Im Angriff besitzt er eine gute Spielübersicht sowie einen guten Schlagwurf. Dazu ist er ein wichtiger Aspekt im Team, da er immer die nötige Einstellung besitzt und sich auf dem Spielfeld auch körperlich stark auszeichnen kann. Zu seinen Schwächen gehört die Geschwindigkeit und manchmal der fehlende Zug zum Tor. Außerdem bringt er gerne Mal lustige Kommentare, bei denen er seinen Mitspielern oft sprachlich überlegen ist.“

Daniel Weber über Leon Keller (RL, HL, IL): „Spielt beim Nachwuchs der Rhein-Neckar Löwen und besitzt ein gutes Verhalten im Spiel eins gegen eins sowie einen guten Wurf und einen guten Überblick in der Kooperation mit dem Kreis. In der Abwehr hat er im Spiel eins gegen eins hin und wieder das Nachsehen und ist bekannt dafür, sich gerne mal zu verletzen.“

Jonas Gerkens über Ole Hagedorn (RL, IB): „Spielt beim VFL Horneburg und hat Stärken durch seine Größe im Wurf und in der Abwehr. Dazu besitzt er im Spiel die richtige Einstellung, die der Mannschaft auch in schwierigen Phasen hilft. Zu seinen Schwächen gehört das Spiel mit dem Kreisläufer und die allgemeine Übersicht im Angriff. Außerdem gehört das Spielen mit viel Harz nicht zu seinen Stärken.“

Fabrice Wolf über Justus Fischer (KM, IL, IR): „Spielt bei der TSV Burgdorf. Zu seinen Stärken gehört das Durchsetzungsvermögen, Blockverhalten und allgemeine Abwehrspiel. Zu seinem Hauptnahrungsmittel gehört insbesondere Apfelschorle naturtrüb, durch die Justus, nach eigenen Angaben, auch in den entscheidenden Momenten auf die letzte Energie im Spiel zugreifen kann.“

Luca Weiß über Till Kohl (LA): „Spielt beim TV Bissendorf-Holte und fällt besonders durch seine Variabilität im Wurf und die damit verbundene Treffsicherheit auf. Er könnte hin und wieder ein bis zwei Bälle mehr rausfischen, aber ist ansonsten ein lustiger Typ und bei allem dabei.“

Theo Teuteberg über Roman Behrenswerth (TW): „Spielt beim TV Bissendorf-Holte und kann jede gegnerische Mannschaft dadurch zur Verzweiflung bringen, dass er die Spieler bei den Würfen liest und sich in jeden Ball schmeißt. Gelegentlich rutschen ihm auf Außen ein paar Bälle zu viel durch. Auch Roman ist ein sehr lustiger Typ, der ein wichtiger Teil der Mannschaft ist.“

Karol Chmielewski über Niklas Mellmann (TW): „Spielt bei der Eintracht Hildesheim und besitzt im Spiel eine gute Antizipation der gegnerischen Würfe. Zu seinen Schwächen gehört die Geschwindigkeit und seine Verletzungsanfälligkeit. Er besitzt von Natur aus eine lustige Art.“

Justus Fischer über Fabrice Wolf (RM, vorne Mitte): „Spielt bei der TSV Burgdorf und besitzt im Spiel einen unfassbaren Überblick, der insbesondere Kreisläufer gut aussehen lässt. Durch seine Geschwindigkeit gehört gerade das Spiel eins gegen eins zu seinen Stärken, das aber dagegen in der Abwehr noch zu wünschen übrig lässt. Würde er genauso oft zum Krafttraining wie zum Friseur gehen, hätte er dickere Arme als Ronnie Coleman.“

Niklas Mellmann über Karol Chmielewski (RL, RM): „Spielt bei der Eintracht Hildesheim und setzt sein Mitspieler immer gut in Szene. Manchmal spielt er mit zu wenig Eiern in der Hose und muss sich eigentlich, bevor er einen Satz, sagt zweimal alle Wörter zusammenreimen.“

Julian Fischer über Paul Mattes Ludwig (RM, RL): „Spielt bei der Eintracht Hildesheim und besitzt seine Stärken im Spiel eins gegen eins und seinen Wurfvarianten. Außerdem hat er ein gutes Durchsetzungsvermögen und beherrscht insbesondere den Kopfleger beim Torhüter. Negativ auffallen tut ab und zu durch und seinen ausgeprägten schwarzen Humor.“

Till Kohl über Luca Weiß (LA): „Spielt beim HV Lüneburg und zeichnet sich durch seine Schnelligkeit, Treffsicherheit und Variabilität im Wurf aus. In der Abwehr steht er gelegentlich mal nicht in Querstellung, doch ist insgesamt ein lustiger Typ auf den wir nicht verzichten können.“

Roman Behrenswerth über Theo Teuteberg (RR, RA): „Spielt bei der TV Bissendorf-Holte und besitzt ein gutes Zweikampfverhalten. Er sollte bei Würfen von außen öfter mal vor dem 6er abspringen. Doch trotzdem ist Theo ein guter und lustiger Typ, der einen wichtigen Stellenwert in der Mannschaft hat.“

Paul Mattes Ludwig über Julian Fischer (RM, RL, LA): „Spielt bei der Eintracht Hildesheim und zeichnet sich insbesondere durch sein starkes Spiel eins gegen eins gegen die Hand aus, wobei immer die Anklebreakergefahr beim Gegenspieler besteht. Er wirft gelegentlich zu genau, wodurch er öfter mal durch seine vielen Pfosten- und Lattentreffer auffällt.“

Jan Heyken über Daniel Weber (RA): „Spielt bei der TSV Burgdorf und verfügt über eine hohe Schnelligkeit sowie eine hohe Wurfquote. Dabei hält er im Spiel die Emotionen hoch, wodurch er der Mannschaft immer einen zusätzlichen Vorteil bringt. Er steht gerne mal ab und ist im Team insbesondere für seine autistische Art bekannt. Doch seine lebensfrohe und lustige Art ist in der Mannschaft nicht mehr wegzudenken.“

Leon Keller über Robert Timmermeister (RL, IL): „Spielt im Nachwuchs der Rhein-Neckar Löwen und ist bekannt für sein gutes Spiel eins gegen eins sowie sein Wurfverhalten. Außerdem ist er durch sein Deckungsspiel ein wichtiger Fels in der Mannschaft. Zu seinen negativen Eigenschaften gehört, dass er den ganzen Tag nur Müll erzählt.“

Niklas Mellmann über Jan Mattis Heyken (RR, RA): „Spielt bei der Eintracht Hildesheim, zeichnet sich durch sein starkes Spiel im eins gegen eins aus und wird gerne Peter von uns genannt. Er stolpert öfter mal über seine eigenen Beine und kommt gelegentlich nur in Unterwäsche in die Sporthalle; meistens auch noch zu spät.“