Frauenhandball: DHB und NHV bewerben sich um WM-Ausrichtung

Der Deutsche Handballbund und der Nederlands Handbal Verbond werden sich um die Ausrichtung der Handball-Weltmeisterschaft 2025 der Frauen bewerben. Dies haben die Präsidien der beiden Verbände einstimmig beschlossen. „Wir sind davon überzeugt, dass eine WM in unseren beiden Ländern ein fantastisches Angebot für die internationale Handball-Familie sein kann“, erklären die beiden Präsidenten Andreas Michelmann und Tjark de Lange. Der Weltverband IHF wird über die Vergabe der WM 2025 voraussichtlich Anfang kommenden Jahres entscheiden.

Deutschland war zuletzt 2017 einer Weltmeisterschaft der Frauen. 237.263 Besucher fanden den Weg in die Arenen in Leipzig, Oldenburg, Trier, Bietigheim-Bissingen, Magdeburg und Hamburg. Weitere WM-Turniere fanden 1997 und 1965 in Deutschland statt. Die Niederlande waren 1971 und 1986 Schauplatz von Weltmeisterschaften der Frauen.

„Die Bewerbung um die Ausrichtung der WM 2025 der Frauen gemeinsam mit den Niederlanden ist Teil einer langfristigen und strategischen Planung. Solche Großereignisse geben uns die Möglichkeit, den Handball weiter in unserer Gesellschaft zu etablieren“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes.

Der Deutsche Handballbund richtet 2024 die EHF EURO der Männer aus. Zudem sind Bewerbungen für die U21-WM 2023 und die Weltmeisterschaft 2027 der Männer geplant.