Frauen und Männer: Präsidium bringt Durchführungsbestimmungen auf den Weg

Die Mitglieder des Präsidiums des Handball-Verbandes Niedersachsen beschlossen jetzt im Umlaufverfahren die Richtlinien für die Meisterschaftssaison 2018/2019 – und die für die Pokalwettbewerbe. Eingang in die Dokumente fanden Neuerungen insbesondere für den Spielbetrieb der Ober- und Verbandsligen sowie Beschlüsse des Erweiterten Präsidiums aus dem April dieses Jahres, die in der jetzt anstehenden Spielzeit auf die Auf- und Abstiegsregelungen aller Ligen in Zuständigkeit des Handball-Verbandes Niedersachsen wirken.

Die Durchführungsbestimmungen für die Spielzeit 2018/2019 (Meisterschaft und Pokal Frauen und Männer) sind online.

Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof mit Blick auf die Auf- und Abstiegsregelungen: „Neben der Möglichkeit, die Ligen jetzt nach regionalen Gesichtspunkten einzuteilen, haben die Vereine jetzt eine größere Planungssicherheit, wobei wir noch immer auf die möglichen Absteiger aus der 3. Liga achten müssen.“ Die Jugend mache es vor, formuliert Schoof. Bei zehn Gegen- und 69-Ja-Stimmen hatte sich das Erweiterte Präsidium im April mit deutlicher Mehrheit dafür ausgesprochen, die bisher eher starren Grenzen der Ober-, Verbands- und Landesligen der Frauen und Männer aufzuheben und – wie in den Jugendligen – die Staffeleinteilungen zukünftig nach rein geographischen Kriterien vorzunehmen. In vollem Ausmaß würden die Vereine von dieser Regelung erst in der Spielzeit 2019/2020 profitieren, sagt Jens Schoof.

Die Ober- und Verbandsligisten sind bereits ab der Spielzeit 2018/2019 verpflichtet, die Spiele auf Video aufzunehmen und innerhalb von 48 Stunden nach Spielende im Internetportal „Sportlounge“ bereitzustellen. Auch neu: „Mannschaften der Oberligen müssen ab der kommenden Saison nachweisen, dass sie von einem lizensierten Trainer betreut werden, der mindestens über die Trainer-C-Lizenz verfügt.“

Die neuen Richtlinien