Frauen und Männer: Abstiegsrelegationen gehen weiter

Die Abstiegsrelegationen des Handball-Verbandes Niedersachsen gehen am kommenden Wochenende in den zweiten Spieltag: „Die Saison 2018/2019 ist die erste, in der wir die Relegationen spielen“, erklärt Jens Schoof, Vizepräsident Spieltechnik des Verbandes. Grundlage für die Spiele sei die Entscheidung des Erweiterten Präsidiums aus dem Frühjahr 2018, die Spielklassen für die Folgejahre jeweils aus Töpfen zusammenzustellen, aus denen die Ligen nach der geographischen Lage der Vereine eingeteilt werden.

Schoof spricht mit Blick auf die Oberligen der Frauen und Männer von 28-er-, mit Blick auf die Landesligen der Männer von 70-er- und den Landesligen der Frauen von 60-er-Töpfen.

Der Vizepräsident zur Notwendigkeit der Abstiegsrelegation der Oberliga der Männer: „Wir nehmen in der kommenden Spielzeit mit dem MTV Braunschweig, der SG VTB Altjührden und dem MTV Großenheidorn gleich drei Absteiger aus der 3. Liga in unseren Oberligen auf. Bei Berücksichtigung von vier Aufsteigern  aus den Verbandsligen müssen im Ergebnis fünf Mannschaften den Oberligatopf in Richtung Verbandsliga verlassen.“ Neben den Letzten und Vorletzten der beiden Oberligen einer der Drittletzten der Staffeln. „Wer, entscheidet sich in der Abstiegsrelegation.  Dabei gehen wir davon aus, dass beide Oberligameister den Sprung in die 3.Liga schaffen.“ Der Aufstieg eines der beiden Teams gelte nach den Statuten des Deutschen Handballbundes als sicher. „Sollte die zweite Mannschaft nicht aufsteigen, sind die Ergebnisse der Abstiegsrelegation hinfällig. Dann steigen beide Drittletzten der Oberligastaffeln in die Verbandsliga ab.“

Ähnlich gestalte sich die Situation in der Oberliga der Frauen. Auch hier spielen die Drittletzten der beiden Oberligastaffeln den letzten freien Platz im Oberligatopf aus. Schoof : „Wir haben mit Eintracht Hildesheim und dem BV Garrel gleich zwei Absteiger aus der 3.Liga. Gleichzeitig steigen die Meister der Oberligastaffeln, SFN Vechta und Hannoverscher SC, in die 3.Liga auf. In den Oberligatopf kommen die fünf Aufsteiger aus den Landesligen, daher die angesetzte Relegation. In der Summe müssen wir einen zusätzlichen Absteiger ermitteln.“

Wie in den Oberligen seien laut Schoof genauso Abstiegsrelegationen in den Verbandsligen der Männer sowie in den Landesligen und Landesklassen der Frauen und Männer erforderlich; aus den unterschiedlichsten Gründen. Schoof: „Wir glauben, dass wir mit der Form, in der wir die Relegationen angelegt haben, die für alle Beteiligten gerechteste Form gefunden haben.“

Die Abstiegsrelegationen werden zum Teil in Hin- und Rückspiel, zum Teil aber auch in Turnierform ausgetragen.