Entwicklung Corona-Pandemie: Präsidium spricht über mögliche Maßnahmen

Das Land Niedersachsen hat einen neuen Coronavirus-Höchstwert erreicht. Am Freitag stieg die Zahl der akut mit dem Coronavirus infizierten Menschen auf 4.587. Das Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) berät aktuell über Maßnahmen im Umgang mit dem Spielbetrieb in den Klassen und Staffeln, in denen Mannschaften aus Risikogebieten mitwirken. Präsident Stefan Hüdepohl kündigt für spätestens Mittwochabend eine Entscheidung an.

Hüdepohl am Freitagmittag: „Ich halte es für denkbar, dass wir den Spielbetrieb in Gebieten, die eine Inzidenz von über 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche haben, keine Spiele stattfinden lassen und auch keine Auswärtsspiele von Teams zulassen, die aus den Gebieten stammen.“ Bei einer Inzidenz von 35 bis 50 pro 100 000 Einwohner müsste eine Verlegung auf Zuruf einer der Vereine ermöglicht werden. Ansonsten sollten die „normalen“ Regelungen gelten.
Aktuell sind in Niedersachsen die Landkreise Cloppenburg, Emsland, Grafschaft Bentheim, Northeim, Osnabrück und Vechta sowie die Stadt Delmenhorst als Risikogebiete eingestuft. In Bremen betrug der Wert am Donnerstag 84,8.
Hüdepohl: „Unser Problem ist, dass in einigen Risikogebieten der Sport zugelassen ist, in anderen nicht. Wir müssen jetzt Lösungen finden, die praktikabel sind, sonst brechen unsere Spieltechniker unter der Last der Einzelanfragen zusammen.“
Während die Ober- und Verbandsligen bereits Anfang des Monats den Spielbetrieb aufgenommen hatten, beginnt die Saison der Landesklassen und Landesligen laut Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof am Samstag und Sonntag, 24. und 25. Oktober. „In der Jugend fängt die Serie in den Klassen des Verbandes am Samstag und Sonntag, 31. Oktober und 1. November, an.