Deutschland-Cup: HVN-Kader W2003 spielt in der Runde der letzten acht Mannschaften

Drei Spiele, vier zu zwei Punkte, Gruppenzweiter, Einzug in das Viertelfinale – Landestrainer Timm Dietrich zieht eine positive Bilanz des Vorrunden-Abschneidens des HVN-Kaders W2003 beim Deutschland-Cup der weiblichen Jugend in und um Sindelfingen. Samstag, 12 Uhr, stehen die „jungen Damen“ um das Trainergespann Dietrich / Sabine Kalla das nächste Mal auf der Platte. Um 12 Uhr spielen die Niedersachsen in der Murkenbachhalle 1 in Böblingen gegen Hessen um den Einzug in das Halbfinale.

Spielszene aus der Begegnung Niedersachsen vs. Baden-Württemberg. - Foto: Schlotmann

Timm Dietrich mit Blick auf die Begegnung gegen die Nachbarn: „Das ist eine anspruchsvolle, aber eine lösbare Aufgaben.“  

Sonnabend hatten die Niedersachsen zunächst 19:14 gegen Mittelrhein gewonnen, dann 16:14 gegen Berlin. Im dritten und letzten Spiel der Vorrunde unterlagen die Dietrich-Schützlinge der Erstvertretung von Handball Baden-Württemberg mit 10:23.

Timm Dietrich zur Begegnung gegen Mittelrhein: „Wir sind gut in das Spiel reingekommen, haben anfangs noch ein wenig viel verschossen.“ Dennoch habe sich das Team Niedersachsen schnell auf fünf Tore abgesetzt. „Wir haben dann relativ schnell angefangen zu wechseln.“ Dem Spielfluss habe das nicht geschadet. Am Ende habe auch der „zweite Anzug“ den Vorsprung halten können.

Der Beginn des Spiels gegen die Vertretung des Handball-Verbandes Berlin ähnelte dem der Auftaktbegegnung. „Wir haben wieder einen guten Start erwischt, lagen schnell mit 9:4 oder 9:5 in Front“, sagt Dietrich. Danach hätten die Talente aus Niedersachsen Durchschlagskraft vermissen lassen. „Auch, weil Berlin clever und ordentlich verteidigt hat“, lobt der HVN-Landestrainer. Zunächst habe der HVN-Kader den Vorsprung halten können. „In einer Unterzahlsituation ist Berlin dann bis auf ein Tor herangekommen.“ Der 16:14-Sieg gegen die Hauptstädter sei verdient gewesen, „wenn am Ende dann auch etwas glücklich.“

Vor der dritten und letzten Begegnung gegen die Gastgeber von Handball Baden-Württemberg war den Niedersachsen der Einzug in die Runde der letzten acht Mannschaften nicht mehr zu nehmen. Timm Dietrich: „Wir haben dann Kräfte geschont. Mir war wichtig, dass auch die Spielerinnen ordentlich Anteile bekommen, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht so viel gespielt hatten.“

Unter die Fan-Gemeinde des Teams Niedersachsen beim Deutschland-Cup in und um Sindelfingen habe sich unter anderem Lea Patrice Zywitza vom VfL Oldenburg gemischt. Verletzungsbedingt hatte sie auf einen Einsatz beim Deutschland-Cup verzichten müssen. Die Oldenburgerin zur Anfangsnervosität des HVN-Kaders: „Wir mussten erstmal reinkommen.“ Der Nervosität sei auch die hohe Zahl der Fehlwürfe in der Partie gegen die Vertretung des Handball-Verbandes Mittelrhein geschuldet gewesen. „In der zweiten Halbzeit waren wir dann in der Abwehr zu passiv.“ Mit fortschreitender Zeit sei der HVN-Kader immer besser in das Turnier gekommen.

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