Borchers nach dem Bundesjugendtag: „Inhaltlich weitergekommen“

Sarah Borchers, Referentin für Mitgliederentwicklung des Handball-Verbandes Niedersachsen, und Jugendsprecherin Maren Kamjunke, ziehen eine positive Bilanz ihrer Teilnahme am workshopbezogenen Bundesjugendtag des Deutschen Handballbundes in Kassel. Sarah Borchers: „Ich habe das Gefühl, dass wir inhaltlich weitergekommen sind.“

Vertraten den Handball-Verband Niedersachsen beim workshopbezogenen Bundesjugendtag: Maren Kamjunke und Sarah Borchers (von links). - Foto: Schlotmann

Borchers, ehemalige Jugendsprecherin des Handball-Verbandes Schleswig-Holstein, die seit Sommer dieses Jahrs für Verband und Gliederungen des Handball-Verbandes Niedersachsen tätig ist, nahm nicht das erste Mal an einem Bundesjugendtag teil. „Ich hatte mir erhofft, dass intensiv an den Themen gearbeitet wird und verbandsübergreifend Ideen geschmiedet werden.“

Besonders aufmerksam habe sie die Ausführungen von Wiebke Jessen, Mitarbeiterin der SINUS Markt- und Sozialforschung GmbH, verfolgt. Jessen hatte Lebenswelten von 14- bis 17-Jährigen vorgestellt und Möglichkeiten aufgezeigt, auf Basis der aktuellen SINUS-Jugendstudie Maßnahmen zur Mitgliederentwicklung zu gestalten. 

Währen der Workshops habe sich einmal mehr gezeigt, „dass sich doch irgendwie alles Landesverbände mit den gleichen Themen beschäftigen. Ich würde mir wünschen, dass man dort enger zusammenarbeiten würde.“ Der Grundstein dazu sei während der zweitägigen Veranstaltung in Hessen gelegt worden.

HVN-Jugendsprecherin Maren Kamjunke, die in Kassel erstmalig an einer Tagung des Deutschen Handballbundes teilnahm: „Erwartungen hatte ich weniger. Ich war gespannt, die Jugendsprecher anderer Landesverbände kennenzulernen – und bin voll überzeugt. Ich habe jede Menge neue Eindrücke und neue Kontakte mit nach Hause genommen, die es jetzt gilt, weiterzuentwickeln beziehungsweise zu pflegen.“