Bildungskonferenz: Dr. Patrick Luig spricht über Rahmentrainingskonzeption

Seit Januar dieses Jahres ist Dr. Patrick Luig Bundestrainer Bildung und Wissenschaft des Deutschen Handballbundes. Am Sonnabend, 27. April, stellt sich der Trainingswissenschaftler in Oldenburg vor. Patrick Luig spricht unter anderem über die neue Rahmen-Trainingskonzeption, die der Deutsche Handballbund 2017 veröffentlicht hatte und die 2018 bundesweit Einzug in die (Handball-)Lehrpläne hielt.

Dr. Patrick Luig spricht bei der Bildungskonferenz des Handball-Verbandes Niedersachsen am 27. April in Oldenburg. - Foto: DHB / Eggert

„Patrick Luig spricht nicht nur zur Trainingskonzeption“, erklärt Jan Friedrich, Bildungsreferent des Handball-Verbandes Niedersachsen, „sondern gestaltet auch einen der Workshops, die wir für den Sonnabend planen.“

Die Rahmentrainingskonzeption ist laut DHB in digitaler Form und via www.dhb-rtk.de als Web-App verfügbar, sodass die Inhalte via Laptop, Smartphone oder Tablet abgerufen und bei Bedarf in der Sporthalle genutzt werden können.

Luig ist promovierter Trainingswissenschaftler, arbeitete als Sportreferent der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft. Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehr- und Forschungsbereich Sportmedizin und Sporternährung der Ruhr-Universität Bochum tätig. Der 36-Jährige ist bereits seit 2008 als Referent in der A-Lizenzausbildung des DHB aktiv, wo er vor allem den Themenbereich „Verletzungen, Prävention und Gesundheitsmanagement im Profihandball“ lehrt. 

Der DHB sieht in der Rahmentrainingskonzeption eine systematische Trainingsgrundlage für alle Handballtrainer; von der Ausbildung handballbegeisterter Kinder bis zum leistungsorientierten Training von Jugendlichen sowie Juniorinnen und Junioren.

Der Weg vom Anfänger zum Nationalspieler werde demnach in fünf Trainings- beziehungsweise Ausbildungsstufen etappenweise dargestellt – von der Basisschulung über das Grundlagen-, Aufbautraining 1 und 2 bis zum Anschlusstraining. 

Die RTK sei eine „optimale Orientierungsgrundlage für langfristiges und entwicklungsorientiertes Nachwuchstraining für Schulen, Handballvereine und alle Institutionen der Talentsichtung und -förderung.“