Beim LSB: Handballer lernen das Lehren mit digitalen Medien

Eine Schulung zur Digitalisierung von „Lehr- & Lernprozessen“ in der verbandlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung – den LSB-Zertifikatskurs eReferent – führt zur Zeit der Landessportbund Niedersachsen durch. Die Teilnehmer – ehrenamtliche wie auch hauptberufliche Mitarbeiter der Sportverbände für Aus- und Weiterbildung – werden in diesem Kurs über vier Wochen auf die Konzeption von Online-Lernformaten, die Gestaltung von Webinaren sowie den Einsatz von digitalen Werkzeugen in der Präsenzlehre vorbereitet. Der ursprünglich im Blended Learning angelegte Lehrgang wird aufgrund der Kontaktbeschränkungen vollständig online durchgeführt.

Der Landessportbund Niedersachsen startet einen Zertifikatskurs zum eReferenten. - Foto:Schlotmann

„Gemeinsam reflektieren wir didaktische Fragestellungen und erproben digitale Methoden für erfolgreiches Lernen in der Sporthalle, im Seminarraum und zuhause“, erklärt Jan Friedrich, Bildungsreferent Lehre des Handball-Verbandes Niedersachsen. Neben Friedrich als Referent und Mitarbeiter der Projektgruppe sind mit Almuth Hansen, Sebastian Japp und Torsten Gorn sowie Frauke Piosik, Albert Ruppel und Frank Breier auch jeweils drei Referenten der Schiedsrichter- beziehungsweise Trainer-Aus- und Fortbildung als Teilnehmer dabei.

Bildungsreferent Friedrich berichtet von einer heterogenen Gruppe des Pilotlehrgangs: „Wir haben einige Teilnehmer, die bereits lange Zeit mit dem Sport-Campus arbeiten und ihre Erfahrungen einbringen. Andere kennen bereits ein paar Apps, die sie zum Beispiel für das Video-Feedbacktraining in der Sporthalle einsetzen.“ Auch einige Teilnehmener ohne Vorkenntnisse im Umgang mit digitalen Medien seien im Lehrgang vertreten. „Wer in diesem Kurs das erste Mal in den Kontakt mit den Werkzeugen kommt, wird eine Unmenge an neuen Anregungen und Erfahrungen mitnehmen", stellt Friedrich in Aussicht. Ziel des Ressorts Bildung sei es, diese Ideen auch in die Überarbeitung von Lehrskizzen einfließen zu lassen, um die Aus- und Fortbildungen weiter zu verbessern.

Das Projekt wird gefördert vom DOSB-Innovationsfonds.