AK Leistungsförderung nimmt Arbeit auf – mit Mai und Blacha

Der vom Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachsen eingesetzte Arbeitskreis Leistungsförderung nahm am Mittwoch im Haus des Sports an der Maschstraße in Hannover die Arbeit auf. Neben Geschäftsführer Gerald Glöde, den Landestrainern Christine Witte und Timmm Dietrich sowie Bildungsreferent Lehre Jan Friedrich wirkten Frank Mai und Arkadiusz Blacha an der konstituierenden Sitzung mit. Tim Schulenberg vom Bremer Handballverband und Olaf Denecke, Vizepräsident Jugend des Handball-Verbandes Niedersachsen, komplettieren den Arbeitskreis. Schulenberg und Denecke wirkten an der konstituierenden Sitzung nicht mit.

Tagten am Mittwoch in Hannover: Jan Friedrich, Christine Witte, Timm Dietrich, Arkadiusz Blacha, Frank Mai und Gerald Glöde (von links). - Foto: Juliane Markmann

„Das Präsidium sieht den Arbeitskreis primär in beratender Funktion“, erklärt Gerald Glöde, der die Zusammenkunft am Mittwoch moderierte. „Es geht um den fachlichen und kontinuierlichen Austausch zu allen Themen, die die Leistungsförderung betreffen; angefangen bei der Gewinnung von Trainern für die Auswahlmannschaften über die Auswahl der Stützpunktstandorte bis hin zu den Inhalten des Stützpunkttrainings.“ Nicht eingreifen werde man in bisherige Verantwortungsbereiche: „Am Ende verantworten unsere hauptamtlichen Trainer die Leistungsförderung im Verband, das Präsidium die Personalauswahl etwa der Trainer der Auswahlmannschaften“, sagt Geschäftsführer Glöde.

Mit Frank Mai und Arkadiusz Blacha habe man zwei anerkannte Fachleute für die Mitarbeit im Verband gewonnen. Frank Mai ist verantwortlicher Trainer des Frauen-Drittligisten Eintracht Hildesheim, trainiert für die HSG oha die weibliche D-Jugend und wirkt im Referentenstab des Ressorts Bildung und Entwicklung des Handball-Verbandes Niedersachsen mit.

Arkadiusz Blacha leitete in den Jahren 2001 bis 2005 die Geschicke der ersten Mannschaft der SG VTB / Altjührden als Spielertrainer, anschließend war er im Verein als Jugendtrainer tätig. Ab der Rückrunde der Saison 2009/10 trainierte er die erste Mannschaft des VfL Edewecht, zunächst abermals als Spielertrainer. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn 2011 fungierte er ausschließlich als Trainer. Zur Saison 2013/14 schloss sich Błacha dem heutigen Oberligisten OHV Aurich an.

Gerald Glöde: „Wichtig war uns, dass wir Mitstreiter gewinnen, die die Anforderungen des Leistungssports kennen, aber auch Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben. Die Basis weiß am besten, wo es klemmt.“

Jan Friedrich übernimmt in dem Arbeitskreis eine Art Schnittstellenfunktion; gilt als Mittler zwischen Leistungsförderung und Bildung. Glöde: „Gerade bei den Sichtungen des Deutschen Handballbundes werden nicht selten Anforderungsprofile vermittelt. Über die Trainerausbildung lassen sich diese Profile am besten in die Vereine transportieren.“ Das Treffen am Dienstag diente in erster Linie dem gegenseitigen Kennenlernen der Arbeitskreismitglieder. Einige von ihnen kommen das nächste Mal Anfang Oktober während eines Lehrganges in Hannover zusammen. „Dann stellen die Landestrainer ihre Arbeit in der Praxis vor“, erklärt Gerald Glöde.