TV Hannover-Badenstedt besteht die Meisterprüfung gegen HSG Blomberg-Lippe

Mit einem deutlichen 25:17 (13:6) Sieg über die HSG Blomberg krönte sich der TV Hannover-Badenstedt zum Deutschen Meister. „Wir sind verdienter Vizemeister, mehr war heute nicht drin. Aber wir kommen als A-Jugend wieder zum Final 4“, versprach Lasse Bracksiek, Trainer der unterlegenen HSG Blomberg-Lippe. „Unsere Abwehrleistung und unsere starken Torhüterinnen Lara Prill und Sarah Buermeyer waren der Schlüssel zum Sieg. Auf so einen deutlichen Sieg hätten wir allerdings vor dem Anpfiff nicht gewettet“, sagte Janina Thiemann für das Badenstedter Trainerteam.

Der TV Hannover-Badenstedt ist Deutscher Meister. - Foto: Zehrfeld

Blomberg erzielte die einzige Führung des Spiels durch Leni Ruwe beim 1:0 in der ersten Spielminute, der Ausgleich durch Badenstedts Eden Nesper folgte aber postwendend. Ausgerechnet nach einer Zeitstrafe gegen Benita Zemke (8. Min.)  leitete der TVHB in Unterzahl seine Offensive Richtung Meisterschaft ein. Bis zur 18. Minute hatten die Hannoveranerinnen nach dem 9:5 von Emma Reinemann sich schon sicher in Front gespielt. Blomberg prallte entweder an der Badenstedter Deckung ab oder scheiterte an der glänzend aufgelegten Lara Prill zwischen den Pfosten. Bei Blomberger Strafwürfen roch zudem Sarah Buermeeyer zweimal die richtige Ecke. Nieke Kühnes Gewaltwurf zum 13:6 Sekunden vor dem Pausenpfiff war da schon das Bewerbungsschreiben für die Meisterschaft. 

Den Gastgeberinnen gelang im zweiten Durchgang die Bestätigung. Blomberg kämpfte zwar unermüdlich, aber die Badenstedter Antworten blieben nicht aus. Spätestens beim 21.13 von Badenstedts Kreisläuferin Merja Wohlfeil war die Messe gelesen. Badenstedt feierte nach 2012 zum zweitenmal den U-17 Titel .

„Nach den beiden tollen Jugendspielen muss man erst einmal durchschnaufen. Allen Beteiligten herzlichen Dank für ihren Einsatz. Die Veranstaltung war eine runde Sache für den Jugendhandball“, sagte DHB-Vizepräsidentin Monika Wöhler.