Trainer C-Ausbildung - HVN prüft Freiwilligendienstleistende

Der Handball Verband Niedersachsen (HVN) hat in der vergangenen Woche 28 Freiwilligendienstleistenden (FWD) die Prüfungsbescheinigung zur Trainer C-Ausbildung ausgestellt. „30 Teilnehmer hatten sich zum Prüfungsseminar angemeldet, da sind 28 bestandene Lehrproben ein sehr gutes Endergebnis“, freut sich Jan Friedrich, HVN Bildungsreferent Lehre. Der Lehrgang sei Dank der Online-Phasen in den beiden folgenden Präsenzwochen gegenüber früheren Zeiten deutlich entschlackt. „Früher gingen die Lerneinheiten quasi vom Aufstehen bis zur Nachtruhe“, berichtet Friedrich. Mit Lasse Käber - einem der frischgebackenen Trainer – haben wir über seine Erfahrungen gesprochen.

Freiwilligendienstler beim Trainer C-Lehrgang. - Foto: Jan Friedrich

Lasse, du bist zurzeit FWDler beim HVN. Wie hast du die Trainerausbildung erlebt?

Sehr angenehm. Die Online-Phasen konnte ich in meiner Arbeitszeit beim HVN bearbeiten und waren daher relativ entspannt.  Wir haben Lehrvideos angesehen, aber auch eigene Erklärvideos und Videos aus der eigenen Trainingspraxis aufgenommen. Das fand ich gut, denn nur wenn man etwas selbst macht, lernt man. 

 

Und die beiden Präsenzveranstaltungen…?

Nun, der Zeitplan wurde ein wenig straffer, ein bisschen stressiger. Aber gut verkraftbar. Toll war insgesamt die Stimmung unter den Teilnehmern. Da werden – aus meiner Sicht - mit Sicherheit eine Menge Kontakte bestehen bleiben.  

 

Würdest du den Lehrgang Freunden empfehlen?

Ja, auf jeden Fall. Allerdings sollte man das Ziel, Trainer werden zu wollen, auch schon im Hinterkopf haben. Ohne die Leidenschaft für die Aufgabe und eine Möglichkeit, das Gelernte auch in die Praxis umzusetzen, geht es nicht.