Spielausschuss tagt in Verden

Unter der Leitung von Jens Schoof, Vizepräsident Spieltechnik im Handball-Verband Niedersachsen (HVN), hat sich der neuformierte Spielausschuss am Wochenende im Niedersachsenhof in Verden zur ersten Präsenzsitzung seit längerer Zeit getroffen. Zum ersten Mal mit dabei waren auch die Vereinsvertreter der Oberligen Christiane Gorn (TV Hannover-Badenstedt) und Ralf Fricke (HC Bremen). HVN-Präsident Stefan Hüdepohl und HVN-Geschäftsführer Markus Ernst nahmen an dem rund vierstündigen Austausch ebenfalls teil.

Unter der Leitung von Jens Schoof tagte der Spielausschuss in Verden. - Foto: Archiv

„Es war eine konstruktive Sitzung, wo neben dem aktuellen Tagesgeschehen auch bereits Zukunftsthemen auf der Agenda standen. Dabei wurde sich in angenehmer Atmosphäre offen und ohne Denkverbote ausgetauscht“, erklärt Jens Schoof. 

So wurden unter anderem die Auswirkungen auf den HVN durch den DHB-Bundestagsbeschluss zum Frauenhandball im Oktober besprochen, aber auch eine mögliche zukünftige Ligenstruktur im Jugend- und Erwachsenbereich diskutiert. „Vor allem im Nachwuchsleistungsbereich gibt es andere Anforderungen als im Amateurhandball. Dort stehen eher die Attraktivität des Gegners denn möglichst kurze Fahrtwege im Vordergrund. Diesem Spagat wollen wir mit zukünftigen Entscheidungen gerecht werden“, so Schoof. 

Des Weiteren waren die Bereiche Schiedsrichterwesen und Zeitnehmer/Sekretäre größere Themenschwerpunkte am Samstag. „Wir sind uns einig, dass wir vor allem im Schiedsrichterbereich die größten Herausforderungen haben. Hier gibt es als Lösung auch keinen Königsweg, aber wir müssen mit noch mehr Flexibilität und technischen Hilfsmitteln auf die Situation reagieren“, sagt Schoof.