Schiedsrichterwesen: HVN und HVSH nutzen Turnier in Fredenbeck zur Talentförderung

Die JSG Fredenbeck / Stade ist am Samstag, 21. August, ab 9 Uhr, Gastgeberin des „mohr SPORTS Cup Fredenbeck“ und damit eines Aufeinandertreffens von Mannschaften der weiblichen A-Jugend von Jugendbundes- und Jugendoberligisten. Begleitet wird die Eintagesveranstaltung durch den Handball-Verband Niedersachsen und den Handballverband Schleswig-Holstein mit einem Förderprojekt für Nachwuchsschiedsrichter.

Sind bereits am Freitag in Fredenbeck zusammengekommen: Mathias Klinke, Turnier-Organisator Hajo Klintworth, Mathias Klinke, Heiko Fillsack (Inhaber Landhotel Deinster Mühle und Sponsor) sowie Jannik Otto. Raphael Piper reist am Samstag an. - Foto: Julia Nikoleit

Die Idee, das Jugendturnier für ein Schiedsrichter-Förderprojekt zu nutzen, stammt von Jannik Otto, Schiedsrichter im Elitekader des Deutschen Handballbundes mit Wurzeln in Fredenbeck. Gemeinsam mit seinem Gespannpartner Raphael Piper (Handballverband Schleswig-Holstein, HVSH) und dem Bundesligakader-Gespann Mathias und Sebastian Klinke (beide HVSH) wird Otto die Nachwuchsschiedsrichter coachen und unmittelbar im Anschluss an die jeweiligen Begegnungen deren Leistungen anhand von Videoaufzeichnungen analysieren beziehungsweise mit den Nachwuchs-Talenten besprechen.

Die Idee des Projektes sei gleich bei Bekanntwerden bei Volker Pellny, Schiedsrichterwart des Handball-Verbandes Niedersachsen, und bei Sascha Zollinger, Geschäftsführer des HVSH, auf offene Ohren gestoßen, so Otto. Entsendet zu dem Turnier hätten die Verbände mit den Gespannen Marel Herrmann / Nico Schöttelndreier (Hameln/Sachsenhagen), Gregor Bravi / Robert Bravi (Hannover) und Roby Lüdemann / Jann Skroblien (Hamburg/Rostock) Nachwuchs-Gespanne, die sich aufgrund ihrer bisherigen Leistungen in der Spielleitung für weiterführende und höhere Aufgaben empfohlen hätten.

Zu dem Turnier haben die Vereine TV Hannover-Badenstedt, SV Werder Bremen, VfL Oldenburg, TUS 97 Bielefeld-Jollenbeck, HSV Medizin Magdeburg sowie die JSG Fredenbeck / Stade selbst Mannschaften gemeldet. 

Wegen der aktuellen Corona-Situation haben Zuschauer am Samstag keinen Zugang zur Geestlandhalle in Fredenbeck. "Lediglich Spielerinnen, Angehörige und Offizielle können nach einem Corona-Test in die Halle. Wir bitten um Verständnis", meldet die JSG auf ihren Internetseiten. 

Hier geht es zum Ergebnisdienst (mit Live-Ticker).